Mobil in den Urlaub: Diese Gadgets gehören in jeden Koffer

Marco Engelien
Im Urlaub darf das Smartphone nicht fehlen

Gegen den tristen grauen Winter in Deutschland gibt es nur ein Gegenmittel: Ab in Urlaub! Wir zeigen euch, welche Gadgets die Reise erleichtern.

Hamburg, 4 Grad, Regen. So oder so ähnlich sieht es in vielen Teilen Deutschlands im Winter aus. Was liegt da näher, als ein Trip gen Süden, um auch in der dunklen Jahreszeit etwas Sonne zu tanken? Was neben Badehose und Sonnenbrille natürlich mit auf die Reise muss, sind diverse Gadgets und Apps, die euch den Aufenthalt und die Orientierung ins fremde Land vereinfachen.

Das Smartphone als Alleskönner

Klar, ganz oben auf die Liste gehört natürlich das Smartphone. Schließlich sind aktuelle Geräte längst mit einer so guten Kamera ausgestattet, dass eine zusätzliche Kompaktkamera locker zu Hause bleiben kann. Mit den richtigen Apps kann euch euer Telefon das Leben aber auch ganz schön erleichtern. Das fängt beim Verwahren der Flugtickets an. iPhone-Besitzer können den Boarding-Pass von vielen Airlines in der Apple Wallet speichern, bei Android-Telefonen übernimmt Google Now die Aufgabe. So habt ihr die Tickets nach dem Online-Chek-in immer dabei.

Im fremden Ländern ziemlich praktisch ist Google Maps. Der Kartendienst kann euch nicht nur zeigen, wo der nächste Einkaufsladen oder das beste Restaurant in der Nähe steht. Über die Offline-Funktion könnt ihr schon vorab das Material von eurem Reiseziel herunterladen und ohne Internetverbindung zum Navigieren benutzen. Besonders nützlich ist das natürlich, wenn es ins nichteuropäische Ausland geht. Sprachbarrieren vor Ort überbrückt ihr am besten mit dem Google Übersetzer. Die Funktionsweise ist einfach wie genial: Ihr sprecht einfach ins Smartphone-Mikro, Google übersetzt und der Gesprächspartner kann in seiner Sprache antworten.

Über den Neukauf eines Gerätes solltet ihr nachdenken, wenn der Urlaubsort eine hohe Kriminialtitätsrate aufweist. Ob das bei eurem Reiseziel der Fall ist, erfahrt ihr beim Auswärtigen Amt. Wollt ihr nicht riskieren, euer neues iPhone X an einen findigen Taschendieb zu verlieren, lohnt sich ein Blick auf das Nokia 3310. Die Neuauflage des Klassikers ist mit einem Preis von rund 60 Euro ziemlich günstig und reicht zum Telefonieren und SMS-Schreiben locker aus. Soll es lieber doch smart sein, lohnt sich  das doppelt so teure Nokia 2 oder ein anderes Gerät in dem Preissegment.

Das Nokia 3310 ist günstig und läuft lange.

Stromadapter und Powerbanks

Damit ihr euer Smartphone auch im Ausland mit Strom versorgen könnt, braucht ihr einen ein Reiseadapter, der in die Steckdosen vor Ort passt. Habt ihr den vergessen, könnt ihr zwar noch schnell am Flughafenkiosk einen besorgen. Die Plastikkameraden sind oft aber nicht sonderlich stabil und passen mit Pech auch nicht in jede Steckdose.

Das Startup myPowerMate will genau das richtige Gadget für das Problem parat haben. Der flexible Adapter passt nach Herstellerangaben in jede Steckdose der Welt. Zusätzlich bietet das Gadget einen USB-Steckplatz, über das ihr Smartphone und Tablet laden könnt. Außerdem könnt ihr über den Anschluss geknipste Urlaubsbilder auf den integrierten Speicher übertragen und so auch ohne Computer sichern. Mit einem Preis ab 33 Euro ist der Adapter nur unwesentlich teurer als die herkömmlichen Lösungen.

Unternehmt ihr vor Ort einen Tagesausflug oder wollt auch so die Möglichkeit haben, euer Smartphone abseits der Steckdose zu laden, empfiehlt sich die Anschaffung eines externen Akkus. Modelle, die das Smartphone einmal komplett laden, gibt es ab rund 10 Euro bei Amazon. Andere Akkus, etwa den Anker PowerCore Speed 20000 PD, sind zwar deutlich teurer, bieten aber genügend Kapazität, um im Zweifel auch einmal das Notebook zu laden – wenn es einen USB-C-Anschluss hat (und unbedingt mit in den Urlaub muss).

Beim Kauf solltet ihr auf die Leistung achten. Bei Flügen mit Lufthansa dürft ihr im Handgepäck zum Beispiel maximal zwei Akkus mit allerhöchstens 160 Wh Nennleistung mitnehmen. Bei British Airways sind es vier Akkus mit maximal 100 Wh Nennleistung, so lange sie nicht mehr als zwei Gramm Lithium enthalten. Welche Regeln für euren Flug gelten, findet ihr am leichtesten in den Sicherheitsbestimmungen der jeweiligen Airline heraus.

Kopfhörer für unterwegs, eBook-Reader am Strand

Ebenfalls wichtig für den Flug ist der richtige Kopfhörer. Wollt ihr eure Ruhe haben, sind Modelle mit aktiver Geräuschunterdrückung das richtige für euch. Diese Modelle filtern über die Außenmikrofone Störgeräusche und schirmen euch so von nervigen Mitreisenden und Turbinenlärm ab. Die meisten aktuellen Modelle gibt es mit Bluetooth.

Der Libratone Q Adapt On-Ear bietet aktive Geräuschunterdrückung.

Besonders auf Langstreckenflügen solltet ihr aber auch darauf achten, dass ein Audiokabel mit dabei ist. Ansonsten müsst ihr das Entertainmentsystem an Bord mit den von der Airline zur Verfügung gestellten Kopfhörern nutzen. Die sind oft nicht nur unbequem, sie überzeugen in der Regel auch nicht mit gutem Sound. Diverse Modelle haben wir hier für euch verglichen.

Wollt ihr im Urlaub viel lesen, ist ein eBook-Reader das beste Gadget für euch. Die Geräte sind leicht und bieten Platz für tausende Bücher. Solltet ihr noch kein Lesegerät besitzen, gilt es eines zu beachten: Legt ihr euch einen Kindle von Amazon zu, seid ihr an das Angebot des Versandhändlers gebunden und könnt keine Bücher aus anderen Shops kaufen. Anders sieht es bei Tolino- und Kobo-Geräten aus. In allen Fällen erhaltet ihr ab ca. 70 Euro einen brauchbaren Reader. Soll er für den Strand- oder Pool-Urlaub wasserdicht sein, müsst ihr je nach Anbieter ab 120 Euro ausgeben. Nur bei Amazon ist lediglich das Spitzenmodell Kindle Oasis gegen Wasser geschützt. Kostenpunkt: 230 Euro.

Und wenn ihr auch bei bestem Wetter am Traumstand nicht die Finger vom Controller lassen könnt, gehört die Nintendo Switch in euer Reisegepäck. Nintendos Hybrid-Konsole zeichnet sich dadurch aus, dass ihr sie als Handheld überall hin mitnehmen könnt, ohne auf anständige Grafik verzichten zu müssen. Mit einem Preis von 329 Euro reißt die Switch allerdings ein ziemliches Loch in die Urlaubskasse.

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