Apple ist vor vierzig Jahren aus der Garage heraus als Computerhersteller gestartet – gegründet wurde eines der „Big Four“ der Tech-Unternehmen von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ron Wayne. Das Unternehmen aus Cupertino ist als Hersteller aus der digitalen Welt nicht mehr wegzudenken und gehört zu den größten Smartphone-Herstellern weltweit. 

1976 in Kalifornien das Licht der Welt erblickt, gelang Apple in den 1980ern als einem der Vorreiter bei der Entwicklung der grafischen Benutzeroberfläche, der Computermaus und des Personal Computers mit „The Lisa“ und Macintosh die Realisierung des Personal Computers als Massenprodukt. Ausgerechnet einer der größten Konkurrenten half Apple Mitte der 1990er aus seiner bis dahin größten finanziellen und somit Unternehmenskrise: Mit einer Unterstützung von 150 Millionen Dollar wurde Apple 1997 von Microsoft am Leben gehalten.

Jedes Jahr ein neues iPhone

Das Blatt wendete sich Anfang des neuen Jahrtausends, als Apple mit der Einführung des iPods (2001), von iTunes (2003), des iPhones (2007) und des iPads (2010) erheblichen Anteil an der Basis der Entwicklung und des weltweiten Erfolgs von Smartphones und Tablets hatte. Mit dem iPad wurde Tablets zum Durchbruch verholfen und auch die Gerüchte um die iWatch, die später mit der Apple Watch Realität wurden, befeuerten Entwicklungen auf dem Smartwatch-Markt.

Seit 2007 wurde im regelmäßigen Veröffentlichungsrhythmus mindestens einmal pro Jahr – in der Regel im September – ein iPhone vorgestellt. Die entsprechenden Produktvorstellungen haben dabei zunehmend den Charakter eines Happenings oder eines Gottesdienstes angenommen. Da Unternehmen wie Samsung oder Huawei ebenfalls große Fortschritte in der Entwicklung von Smartphones gemacht haben, hat die Nutzerliebe zum iPhone zwar abgenommen, ist aber nach wie vor ungebrochen.