3D Touch für iPhone 6 und Co.: Peek Pop macht's möglich

Unfassbar !6
Peek Pop
Peek Pop(© 2016 Producthunt)

Nachdem Apple 3D Touch beim iPhone 6s und iPhone 6s Plus im vergangenen September vorgestellt hatte, war die Verwirrung in der Apple-Fangemeinde zunächst groß. Und die große Frage: Kommt es auf ältere iPhones? Das ist de facto nicht möglich, da es eine weitere Schicht im Display erfordert. Allerdings haben findige Entwickler nun eine andere Lösung gefunden.

Die heißt "Peek Pop", angelehnt an die 3D-Touch-Befehle "Peek" und "Pop" und funktioniert folgendermaßen: Das System erkennt innerhalb einer App, ob der Nutzer fester drückt. Dabei funktioniert die Messung nicht über die Druckstärke, da das auf älteren iPhones nicht möglich ist. Allerdings geht man davon aus, dass stärker Druck auch mit einer größeren Oberfläche verbunden ist. Heißt: Wer stärker auf eine Oberfläche drückt, hat auch mehr Hautkontakt mit ihr.

Das macht sich "Peek Pop" zunutze. Ist das Feature in eine App implementiert, genügt ein erster fester Druck, um eine Vorschau geliefert zu bekommen - vergleichbar mit Apples "Peek". Haltet Ihr den Finger länger auf dem Bereich gedrückt, "poppt" der Beitrag komplett auf. Die gezeigten Animationen auf der Github-Seite kommen dem Original schon sehr nahe.

Peek-Pop 3D-Touch
3D Touch à la Peek Pop(© 2016 Producthunt)

Damit tragen die Entwickler dem Umstand Rechnung, dass 80 Prozent der iOS-Nutzer nicht ein iPhone 6s oder iPhone 6s Plus besitzen. So wie dem Umstand, dass viele Apps noch nicht 3D-Touch-kompatibel sind.

Könnt Ihr Euch also eigenständig das 3D-Touch-Feature nachrüsten auf Eurem älteren iPhone? Nein. Bei Peek Pop handelt es sich um ein Framework für Swift, das App-Entwickler in ihre Software implementieren können. Alle dafür notwendigen Inhalte gibt es auf der entsprechenden Github-Seite. Nutzer müssen lediglich iOS 8 oder höher auf ihren Apple-Smartphones bzw. -Tablets installiert haben.


Weitere Artikel zum Thema
Iriss­can­ner des Galaxy S8 könnte künf­tig für Zahlun­gen genutzt werden
Guido Karsten
Der Irisscanner des Galaxy S8 befindet sich wie die Frontkamera über dem großen Display
Das Galaxy S8 verfügt auch über einen Irisscanner. Wie es nun heißt, sollen damit in Zukunft auch Zahlungsvorgänge bestätigt werden können.
Moto Z2 Play soll seinem Vorgän­ger zum Verwech­seln ähnlich sehen
Das Moto Z 2 Play soll sich optisch kaum vom Vorgänger unterscheiden
Das Moto Z2 Play mit bekanntem Design: Einem Leak zufolge setzt Lenovo bei dem kommenden Smartphone weiterhin auf die Optik des Moto Z Play von 2016.
HTC "Ocean" kommt offen­bar als HTC U 11 auf den Markt
1
Her damit !10Das HTC U 11 soll einen berührungsempfindlichen Rahmen erhalten
Das HTC "Ocean" erscheint als HTC U 11: Leak-Experte Evan Blass will den Namen des Gerätes bereits kennen und nennt Details zu den Farbvarianten.