Absage an Google: CyanogenMod will freies Android

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Freiheit für Android: CyanogenMod lässt sich (noch) nicht kaufen
Freiheit für Android: CyanogenMod lässt sich (noch) nicht kaufen(© 2014 CC: Flickr/Johan Larsson)

Das Start-up-Unternehmen Cyanogen Inc. hat mit CyanogenMod eine der beliebtesten Drittanbieter-ROMs für Android auf den Markt gebracht. Das ist auch Big Player Google aufgefallen, der großes Interesse an dem jungen Unternehmen hegt. Doch CyanogenMod-Entwickler Steve Kondik schlug ein Angebot von Google aus.

Steve Kondiks Firma Cyanogen Inc. entwickelte sich innerhalb weniger Monate von einem Hobby-Projekt zu einer Firma, die laut Schätzungen rund eine Milliarde US-Dollar wert ist. Da das alternative Betriebssystem CyanogenMod eine große Fangemeinde besitzt und auf immer mehr Geräten installiert ist, wittern mittlerweile viele Großkonzerne ihre Chance auf mehr Profit. Auch Google ist offenbar stark an dem jungen Unternehmen interessiert. Doch wie Android Police berichtet, stoßen Googles Ambitionen noch auf Widerstände.

Kondik sieht Freiheit von Android bedroht

Denn überraschenderweise hat Steve Kondik ein ihm unterbreitetes Angebot für die Integration in den Google-Konzern abgelehnt. Seiner Meinung nach trage vor allem CyanogenMod dazu bei, dass Android frei bleibe. Diese Freiheit sei nach einer Übernahme durch Google nicht mehr gegeben. Welche Summe Kondik angeboten wurde, ist nicht bekannt.

Der Korb für Google könnte allerdings auch reine Taktik sein. Wie jedes Start-up-Unternehmen muss auch Cyanogen Inc. irgendwann in die Gewinnzone kommen und Geld verdienen. Mit einem kostenlosen Betriebssystem ist dies allerdings auf Dauer kam möglich. Eventuell wartet die Firma einfach nur den richtigen Zeitpunkt ab, oder möchte lieber von einem anderen Konzern aufgekauft werden, der dem Startup bei der Übernahme bestimmte Freiheiten in der Entwicklung zusichert. Ob Google dann doch noch den Zuschlag erhält, bleibt abzuwarten. Letztendlich könnte es auch einfach eine Frage des Preises sein.


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