"Air"-Look: Das ist das iPhone 6, das Apple bauen muss

Her damit !19
Mindestens ein iPhone 6 geht schon bald in Produktion. Wie wird es wohl aussehen?
Mindestens ein iPhone 6 geht schon bald in Produktion. Wie wird es wohl aussehen?(© 2014 Youtube/CIP)

Was kommt nach dem Macbook Air und dem iPad Air? Genau: das iPhone Air. Der Designer Joseph Farahi hat ein spannendes Konzept für das iPhone 6 entworfen, das Apples Designchef Jony Ive vor Neid erblassen lassen dürfte.

Zu sehen ist ein mögliches iPhone 6, das nur 6,1 Millimeter dick ist. Zum Vergleich: Das iPhone 5s kommt noch auf 7,6 Millimeter. Das anvisierte Gewicht: 100 Gramm! Dafür müsste das iPhone 5s noch zwölf Gramm verlieren. Die Kamera bei diesem Traum-iPhone würde Bilder mit zehn Megapixeln auflösen. Hier ist Apple absolut in der Pflicht: Zwar hat der Konzern aus Cupertino seinem iPhone 5s einen besseren Blitz verpasst, doch während Nokia mit seinen Lumias bis zu 42 Megapixel in einer Smartphone-Kamera verbaut, bleibt Apple bei acht Megapixeln stehen.

Neue Probleme erfordern neue Materialien

Dass Apple durchaus in der Lage ist, seinen Geräten eine Schlankheitskur zu verpassen, haben die Ingenieure in Cupertino zuletzt eindrucksvoll mit dem iPad Air bewiesen. Das hat nicht nur 20 Prozent seines Gewichts im Vergleich zum Vorgänger eingebüßt, sondern ist auch nur noch 7,5 Millimeter dick.

Die Frage, die sich stellt: Wie könnte Apple garantieren, dass solch ein hauchdünnes Gerät nicht in der Hosentasche verbiegt oder gar zu Bruch geht? Eine Möglichkeit wäre der Einsatz von Technologien, die Apple bislang nur recht zögerlich nutzt. Die Rede ist zum einen von Saphirglas, das weitaus härter und kratzfester als das reguläre “Gorilla Glass” von Corning ist und bislang nur den Fingerprintsensor Touch-ID beim iPhone 5s bedeckt.

Zum anderen wird seit Jahren darüber spekuliert, dass Apple in seinen Geräten flächendeckend Liquidmetal einsetzt. Im Gegensatz zu Aluminium ließe die Technologie weitaus fragilere Bauweisen zu. Bislang heißt es zu Liquidmetal nur, dass das Material extrem stoß- und kratzfest sein soll.

Display soll als Solarpanel dienen

Auch wenn wir die Machbarkeit dieses Geräts erst einmal in Frage stellen: Es schaut einfach unverschämt gut aus! Die anderen Komponenten dieses "iPhone Air" werden aber wohl auf lange Sicht noch Wunschdenken bleiben. Ein 5,1 Zoll großes Display, das zeitgleich als Solarpanel den Akku wiederauflädt, Videoaufnahmen mit 4K-Auflösung und eine Slow-Motion-Videofunktion, die 500 Bilder pro Sekunde aufnimmt? Schön wär's!

Da bleibt uns nur zu hoffen, dass Apple im Herbst mehr als nur ein einfaches Update für seinen Bestseller rausbringt. Bislang sind lediglich eine verbesserte Kamera und ein schnellerer Chipsatz im Gespräch.

Weitere Artikel zum Thema
iPhone X mit Echt­gold kostet über 3000 Euro
Christoph Lübben
Legend bietet das iPhone X in den Varianten "Momentum", "Corium" und "Aurum" an  (von links nach rechts)
Das iPhone X mit Gold, Diamanten oder exotischem Leder: Ein finnischer Hersteller bietet teure Luxus-Varianten inklusive Gold-EarPods an.
iPad Pro könnte künf­tig raues Display erhal­ten
Christoph Lübben8
Das Patent beschreibt ein Display mit rauer Oberfläche, die Papier ähnelt
Schreiben wie auf Papier mit dem Apple Pencil: Einem Patent von Apple zufolge ist eine raue Display-Oberfläche für das iPad Pro in Arbeit.
So soll das HTC U11 Plus ausse­hen
Michael Keller2
HTC U11 Plus
Das HTC U11 Plus könnte schon in naher Zukunft erscheinen. Ein Rendervideo zeigt nun bereits das mögliche Design des High-End-Smartphones.