AirPods 3: Release noch im Oktober – als AirPods Pro?

Her damit65
Nicht nur in New York (Bild) sieht man die AirPods an jeder Straßenecke
Nicht nur in New York (Bild) sieht man die AirPods an jeder Straßenecke(© 2019 Apple)

Die AirPods 3 stehen offenbar kurz vor dem Release. Noch im Oktober sollen Apples neue In-Ears erscheinen – allerdings unter der Bezeichnung AirPods Pro. Passend zu ihrem Namen sollen die Kopfhörer deutlich teuer sein als das aktuelle Modell, das der Hersteller wohl weiterhin anbieten wird.

Mindestens 260 Dollar sollen die AirPods Pro laut PhoneArena kosten. Umgerechnet sind das 233 Euro – also über 50 Euro mehr, als ihr für die "AirPods 2" ausgeben müsst. Vermutlich liegt der tatsächliche Preis für Deutschland aber noch höher. Denn Apple rechnet die US-Preise für seine Produkte in der Regel nicht einfach eins zu eins in Euro um. Aufschlussreicher ist wohl der Aufpreis, der in den USA für das Pro-Modell anfallen soll: 260 Dollar wären genau 100 Dollar mehr, als Apple für seine aktuellen In-Ears verlangt. Dass die "AirPods 3" ein teurer Spaß werden, hatte Apple-Experte Ming-Chi Kuo bereits im Sommer 2019 vorhergesagt.

AirPods Pro statt AirPods 3: Ein logischer Schritt

Entscheidet sich Apple gegen die Bezeichnung "AirPods 3" und für "AirPods Pro", wäre das keineswegs eine Überraschung. Nicht nur, dass es den Namen AirPods 2 offiziell gar nicht gibt. Der "Pro"-Zusatz schmückt auch bereits diverse andere Geräte des Herstellers: das iPhone 11 Pro, das MacBook Pro, die Powerbeats Pro und seit Kurzem auch die Beats Solo Pro.

Die Bezeichnung bietet sich auch deshalb an, weil Apple die AirPods Pro wohl parallel zum aktuellen Modell anbieten wird. Diese Vermutung drängt sich zumindest auf. Denn sicherlich nicht jeder ist bereit, weit über 200 Euro für In-Ears auszugeben – unabhängig davon, wie gut diese sein mögen.

Endlich AirPods mit Noise Cancelling?

Dem Bericht zufolge sollen die AirPods Pro Noise Cancelling bieten. Die In-Ears unterdrücken demnach also Umgebungsgeräusche, damit ihr auch dann ungestört Musik hören könnt, wenn es um euch herum mal etwas lauter ist. Außerdem erwarten euch wohl verschiedene Hör-Modi und ein neues Design. Die Kopfhörer sollen deutlich kürzer ausfallen und könnten in mehren Farben zur Auswahl stehen.

Wie die In-Ears womöglich aussehen, versuchten zuletzt diverse Designer in ihren Entwürfen zu veranschaulichen. Darüber hinaus heißt es, dass die AirPods 3 beziehungsweise AirPods Pro schweiß- und wasserresistent sein könnten. Ein besserer Audio-Chip und eine höhere Bluetooth-Reichweite sind ebenfalls im Gespräch.

Wir sind gespannt, was die neuen AirPods auf dem Kasten haben. Würdet ihr euch die Kopfhörer zulegen wollen? Dann lasst es uns mit einem "Her damit" wissen.


Weitere Artikel zum Thema
AirPods (Pro): Mehr Einnah­men als Spotify, Twit­ter und Snap­chat zusam­men
Francis Lido
Gefällt mir17Die AirPods (Pro) beherrschen den Markt für kabellose In-Ears
Apple nimmt allein mit den AirPods (Pro) mehr ein als Spotify, Twitter und Snapchat zusammen. Wie nah sind die In-Ears an Netflix und Tesla dran?
AirPods (Pro): Ab sofort bringt Apple euer Lade­case zum Grin­sen
Christoph Lübben
Kauft ihr AirPods bei Apple, könnt ihr das Case gravieren lassen. Hier bietet der Hersteller nun mehr Möglichkeiten
AirPods (Pro) mit coolem Emoji verzieren: Apple bietet euch nun weitere Möglichkeiten für die kostenlose Ladehülle-Gravur an. Mit einer Einschränkung.
AirPods verlo­ren: Dieser Popstar hat bereits sein 34. Paar
Francis Lido
Kabellose In-Ears wie die AirPods gehen schnell mal verloren
Das muss ein Rekord sein: Ein Teenie-Schwarm hat bereits 33 Paar AirPods verloren – und erntet eine Menge Spott dafür.