AirPower: Hat Apple seinen Hitzkopf in den Griff bekommen?

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AirPower beschäftigt Apple nun schon länger als es dem Unternehmen lieb sein dürfte
AirPower beschäftigt Apple nun schon länger als es dem Unternehmen lieb sein dürfte

Apple beschäftigt sich nun schon seit einigen Jahren mit AirPower. Bislang erreichte die Ladematte allerdings keine Marktreife. Das Gadget überhitzte ständig und fing angeblich teilweise sogar Feuer. Nun scheint aber der Durchbruch gelungen und das Problem aus der Welt. 

Viele zeigten sich wegen der in diesem Jahr abgesagten Osterfeuer traurig, bei Apple dürften die Entwickler hingegen glücklich gewesen sein, dass nichts in Brand geriet: Der Hersteller hat angeblich einen Weg gefunden, dank dem die Ladematte AirPower nicht mehr überhitzt. Das berichtet Jon Prosser auf Twitter. Demnach soll ein A11-Chip das erneut aufgerollte Projekt endlich zum Erfolg führen. Der Prozessor soll das Hitzemanagement regeln und so auch das Laden der Apple Watch via Wireless-Charging-Matte möglich machen.

iPhone-X-Hardware als Retter?

Der Apple-Plan: Ihr sollt mit AirPower gleichzeitig iPhone, AirPod und Apple Watch kabellos laden können. Dabei soll es egal sein, wo ihr die einzelnen Geräte auf der Ladematte platziert. Das Problem bisher: Die Smartwatch benötigt im Vergleich zu den anderen beiden Geräten ein Ladesystem mit einer höheren Ausgangsleistung und Apple gelang es bislang nicht, die unterschiedlichen Methoden in die Ladematte zu integrieren. Das Gadget überhitzte stattdessen und fing angeblich sogar Feuer.

Apple-Ingenieure, die während der Corona-Krise im Homeoffice arbeiten, sollen nun einen Prototyp mit dem Codenamen "C68" zugeschickt bekommen haben. In diesem soll derselbe Prozessor stecken, der auch das Herzstück des iPhone X ist. Der A11 soll dabei helfen, den Strom dynamisch zu verwalten. Er bringe die nötigen Voraussetzungen mit, um auf die Temperaturschwankungen zu reagieren, heißt es.

Treibt der Chip den Preis nach oben?

Apple hat AirPower bereits für 2017 angekündigt, den Marktstart allerdings immer wieder verschoben und das Projekt letztendlich eingestellt. Das Projekt genügte bislang einfach nicht den hohen Standards des Unternehmens und ein Release ohne Apple-Watch-Support gilt aus Sicht von Apple als ausgeschlossen.

Umso schöner ist zu lesen, dass der Hersteller nun offenbar einen neuen Anlauf wagt und auch eine Idee hat, wie er das Problem lösen kann. Inwiefern der Chip den Preis nach oben treiben könnte, ist nicht bekannt. Ursprünglich sollte das das Gadget angeblich etwas mehr als 200 Euro kosten.


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