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AirTags: Zu gefährlich für den Handel?

Apple Airtag
Verschluckungsgefahr beim AirTag? (© 2021 Apple )
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05.05.21 von

David Wagner

Weil die Apple AirTags ein zu großes Sicherheitsrisiko darstellen, sind sie aus den Regalen eines Händlers verschwunden. Grund dafür ist wohl die austauschbare Knopf-Zelle, die die Tracker mit Strom versorgt.

Die kleinen AirTags haben etwas, was für Apple-Produkte doch etwas ungewöhnlich ist: eine austauschbare Batterie. Statt eines Akkus befindet sich im Inneren nämlich eine Knopfzelle. Diese hält laut Apple ein gutes Jahr durch, der Nutzer muss sie danach aber auswechseln. Was Freunde von Nachhaltigkeit freut, verunsichert nun allerdings Händler. Officeworks, eine australische Kette von Bürobedarfsläden, hat die Apple AirTags daher aus dem Handel genommen, berichtet ein Nutzer auf Reddit.

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AirTags zu einfach zu öffnen

Grund für diesen Schritt sind wohl die Regelungen der australischen Verbraucherschutzbehörde. Diese verlangt, dass Knopfzellen nicht in die Hände von Kindern gelangen dürfen, da Verschluckungsgefahr besteht. Bei Officeworks war man sich wohl nicht sicher, ob der Drehmechanismus der AirTags genügend Schutz vor dem Zugriff von Kindern bietet. "Das Produkt wird von Officeworks nicht vorrätig gehalten, bis die australische Wettbewerbs- und Verbraucherkommission weitere Anweisungen erteilt," heißt es in einem offiziellen Statement der Firma gegenüber Gizmodo.

Apple hingegen sieht die Anforderungen als erfüllt. "AirTag ist so konzipiert, dass es die internationalen Kindersicherheitsstandards, einschließlich der australischen, erfüllt, indem es einen zweistufigen Dreh-Drück-Mechanismus erfordert, um auf die vom Benutzer austauschbare Batterie zuzugreifen," lässt man aus Cupertino verlauten. Bislang hat es auch noch keine Berichte von Unfällen mit einem AirTag gegeben.

Durchaus eine reelle Gefahr

Das es gerade die austauschbare Batterie ist, die Apple solche Probleme bereitet ist etwas ironisch. Schließlich war es Apple, die mit dem iPhone den Weg hin zu nicht wechselbaren Akkus in Smartphones ebneten, wofür die Firma bis heute viel Kritik aushalten muss. Andererseits sind Knopfzellen gerade in Kinderhänden nicht ganz ungefährlich. Die Batterien können bei Verschlucken in der Speiseröhre feststecken und schwere Schäden anrichten. Pro Jahr geht man von etwa 800 solcher Batterie-Unfälle in Deutschland aus, wobei die meisten davon glimpflich ausgehen.

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