Alienware Alpha: Mit PC Power gegen PS4 und Xbox One

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Dell Alienware
Dell Alienware(© 2014 CURVED)

Eigentlich sollte die Alpha von Alienware als eine von zahlreichen Steamboxes mit Valves SteamOS ausgeliefert werden. Da es aber bei Valve zu Verzögerungen kommt, soll die Hardware der Steambox nun erst einmal mit Windows 8.1 und Steam Big Picture Mode auf den Markt gebracht werden. Wir durften uns den Gaming PC für das heimische Wohnzimmer in einer kleinen Runde in München schon etwas genauer anschauen.

Eines vorweg: Alienware präsentierte zwar eine lauffähige Variante der Alpha, aber die Software braucht noch ungefähr zwei Wochen bis zur Fertigstellung und wird erst einmal auch nur in englischer Sprache erhältlich sein. Eine lokalisierte deutsche Version der Software will Alienware noch bis Weihnachten nachreichen.

Wenn man sich die Hardware-Ausstattung der Alienware Alpha durchliest, dann merkt man schnell, dass hier PC-Technik in ein äußerst schickes und kompaktes Gehäuse gezwängt wurde. Alienwares Alpha steckt in einem Gehäuse mit nur 2,2 Litern Volumen. Zum Vergleich: Die Technik der Playstation 4 sitzt in einem Gehäuse mit 4,8 Litern und ist somit mehr als doppelt so groß wie die Alpha. Noch krasser fällt der Vergleich mit einer Xbox One aus. Dessen Gehäuse fasst stolze 7,4 Liter und ist somit mehr als dreimal so wuchtig wie Alienwares Gaming-PC fürs Wohnzimmer. Zur Verteidigung der beiden Spielekonsolen aus dem Hause Microsoft und Sony muss man aber auch erwähnen, dass diese noch über ein Blu-ray-Laufwerk verfügen, während das Alpha gar kein optisches Laufwerk mehr besitzt.

Im Inneren der Basisvariante steckt ein Intel Core i3 Prozessor aus der Haswell-Generation. Die Grafikeinheit ist eine speziell für die Alpha entwickelte Nvidia-GPU auf Basis der aktuellen Maxwell-Architektur. Alienware sagt, dass die Leistung einer Geforce GTX 860M entspricht. Anders als der Prozessor ist die Grafikeinheit sogar fest verlötet und lässt sich somit nicht austauschen. Je nach Konfiguration stecken im kleinen Gaming PC  4 oder 8 GB Arbeitsspeicher und 500 GB bis 2 TB Festplattenspeicher. Genau wie der Prozessor lassen sich Arbeitsspeicher und auch Festplatte mit wenigen Handgriffen austauschen. In der kleinsten Ausführung kostet die Alpha 529 Euro. Alienware wies zudem darauf hin, dass die kleine Alpha schon ausreicht, um Top-Spiele wie Mittelerde: Mordors Schatten flüssig in 1080p zu spielen.

Erstmal mit Windows 8.1, später mit SteamOS

Eigentlich war es geplant die Alpha als Steambox auf den Markt zubringen, aber da Valve die Arbeiten am Controller und an SteamOS noch nicht abschließen konnte, startet Alienware den Verkauf schon einmal mit vorinstalliertem Windows 8.1. Damit das Alpha auch komplett ohne Tastatur und Maus im Wohnzimmer angeschlossen werden kann, bekommt es noch eine spezielle Installationsroutine, so dass man sie komplett mit dem beigelegtem Xbox Controller in Betrieb nehmen kann. Nach der Installation und Einrichtung schaltet die Gaming Konsole dann in den Steam Big Picture Mode und ihr habt Zugriff auf Eure Steam-Spielesammlung. Sobald Valve SteamOS freigibt, kann der Alpha-Besitzer diese selbst herunterladen und installieren, dabei wird aber auch die vorher installierte Windows 8.1 Partition gelöscht. Ein Dual-Boot-System ist aktuell nicht vorgesehen.

Leider ist die Vorab-Software von Alienware noch nicht fertiggestellt, so dass ich das System gestern auch noch nicht ausprobieren konnte. Alienware hat uns aber versprochen, dass in ein bis zwei Wochen die finale Version der Alpha zu uns in die Redaktion kommt. Dann werden wir natürlich die Alienware Alpha ausführlich für Euch testen und diese auch Microsofts Xbox One und Sonys Playstation 4 gegenüberstellen.


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