All Controller: das Gamepad für PS4, Xbox One, Nintendo Switch, PC und Co.

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Ist systemübergreifend einsetzbar: der All Controller.
Ist systemübergreifend einsetzbar: der All Controller.(© 2017 Digital Depth Inc.)

Der All Controller will die Bedienung von Spielekonsolen vereinfachen, indem er sie auf ein Gerät reduziert. Das Kickstarter-Projekt versteht sich aber nicht nur mit PS4 und Xbox One, sondern unterstützt auch PC, Mac, Linux und sogar die Nintendo Switch.

15 Jahre gebündelte Erfahrung aus der Spiele-Industrie sind in die Entwicklung des All Controllers geflossen. Digital Depth Inc. aus Hamilton, Kanada, wollen mit dem All Controller ihre Vision des ultimativ universellen Eingabegerätes für Videospieler unabhängig von Plattform und Präferenz verwirklichen.

Das Ziel erreicht nach weniger als 24 Stunden

Das am 1. August bei Kickstarter gestartete Projekt hat binnen 24 Stunden das Finanzierungsziel von 75.000 Kanadischen Dollar (CAD), etwas über 50.000 Euro, überschritten. Noch bis 15. September läuft die somit bereits erfolgreiche Kampagne weiter. Das nächste Ziel ist das erste Stretch Goal von einer Million CAD.

Die Idee hinter dem All Controller ist es, alle Eingabegeräte in einem zu vereinen und somit die vielen proprietären Geräte der einzelnen Hersteller überflüssig werden zu lassen. Dem Design eines PlayStation-Pads nachempfunden lassen sich auf dem All Controller Treiber für – so die Angaben des Entwicklers – nahezu alle Spiele-Plattformen installieren. Dazu gehören: iOS, Android, Windows, Mac, Linux, Apple TV, Android TV, Steam, PS3 und PS4, Xbox 360 und Xbox One, Nintendo Switch (eventuell auch Wii und Wii U) sowie VR-Unterstützung und Dronen, die per App gesteuert werden.

Jede Taste ist frei belegbar

Bei der Vielzahl an Systemen stellt sich die Frage, wie Digital Depth ihre Vorhaben in die Tat umsetzen will. Helfen sollen dabei die 18 vorinstallierten Treiber, die den Controller mit allen gängigen System kompatibel machen sollen. Darüber hinaus sind nach Release weitere Treiber und Software-Updates geplant, die die Einsatzmöglichkeiten des All Contollers sukzessive erweitern sollen. Ein frei verfügbares SDK erlaubt es Nutzern zudem, selbst Treiber, komplexe Makros oder ähnliches zu programmieren.

Der Theorie nach lassen sich mit dem All Controller alle PC-Spiele, auch Steam, spielen. Sogar jene, die keine nativen Gamepad-Unterstützung bieten. Ermöglicht wird das, indem der All Controller Maus und Tastatur quasi simuliert, die Mausbewegung also über einen der Sticks gesteuert wird. Über das LCD-Display lassen sich bis auf eine Taste (dem LCD-Display vorbehalten) alle frei konfigurieren und mit einzelnen Befehlen oder sogar einer Befehlskette, sogenannten Makros, belegen. Auch die beiden Analogsticks können über das Menü getauscht – gut für Linkshänder – und in ihrer Empfindlichkeit nach Belieben justiert werden. Um nahtlos zwischen verschiedenen Systemen oder auch Spielen zu wechseln, merkt sich der All Controller bis zu 16 Nutzerprofile.

Der All Controller startet in der kabelgebundenen Variante bei 55 CAD, also knapp 37 Euro. Wer das Multitalent lieber kabellos nutzen will, muss 80 CAD bzw. 54 Euro ausgeben. Dessen fest verbauter Akku hält nach eigenen Angaben bis zu 40 Stunden durch.

Noch bis einschließlich 15. September läuft die Kampagne auf Kickstarter. Ausgeliefert werden soll der All Controller ab April 2018.


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