Amazfit auf der CES 2020: In-Ears mit Pulsmesser und neue Smartwatches

Die Amazfit Bip S sieht stark nach Apple Watch aus
Die Amazfit Bip S sieht stark nach Apple Watch aus(© 2020 Amazfit / Huami)

Amazfit hat auf der CES 2020 diverse innovative und zugleich preiswerte Geräte vorgestellt. Neben der bereits zuvor angeteaserten Amazfit Bip S brachte das Unternehmen noch eine zweite Smartwatch mit: die enorm robuste Amazfit T-Rex. Außerdem neu: die PowerBuds und ZenBuds – jeweils kabellose In-Ears mit Herzfrequenzsensor.

Wie ihr in dem Bild über dem Artikel seht, könnte die Amazfit Bip S vom Design her glatt als Apple Watch durchgehen. Sie bringt die obligatorischen Fitness-Features, GPS, Bluetooth 5.0. eine IP68-Zertifizierung und ein 1,28 Zoll großes LC-Display mit. Ihre Paradedisziplin ist aber die Akkulaufzeit, die bei normaler Nutzung bis zu 40 Tage betragen soll. Außerdem wiegt die Uhr nur 31 Gramm und wechselt in China bereits für 70 Euro den Besitzer. Ab Anfang Februar wird sie dort in "Carbon Black", "Red Orange", "Warm Pink" und "White Rock" erhältlich sein. Ein Deutschland-Release ist ebenfalls wahrscheinlich.

Die Amazfit T-Rex hält einiges aus

Die Amazfit T-Rex ist ähnlich wie das Outdoor-Handy Samsung XCover Pro ein sehr widerstandsfähiges Gerät. Unter anderem erfüllt es zwölf Bedingungen des US-Militärstandards "MIL-STD-810G". Außerdem ist die Uhr wasserresistent, aber nicht zum Schwimmen geeignet. Ihr 1,3 Zoll großes AMOLED-Display wird durch Gorilla Glas 3 geschützt.

Der 390 mAh starke Akku soll die Smartwatch im Energiesparmodus bis zu 66 Tage am Laufen halten. Bei intensiver Nutzung seien immerhin 20 Stunden möglich. Ein GPS-Chip ist ebenso an Bord wie ein Herzfrequenzsensor. Der Preis für die Amazfit T-Rex beträgt in China umgerechnet knapp 100 Euro. Verfügbare Farbvarianten sind "Camouflage", "Iwaguchi", "Gun Ash", "Khakhi" und "Army Green".

Die Amazfit T-Rex von Huami feierte auf der CES 2020 Premiere(© 2020 Amazfit / Huami)

Amazfit PowerBuds und ZenBuds

Die Amazfit PowerBuds besitzen einen integrierten Herzfrequenzsensor. Außerdem sind sie nach IP55 zertifiziert und sollten demnach Regen und Schweiß standhalten. Das Design erinnert uns ein wenig an die Galaxy Buds. Das gilt auch für ihr ovales Ladecase, das mit einem 450 mAh starken Akku ausgestattet ist. In den In-Ears selbst steckt jeweils eine 55-mAh-Batterie, was für eine Laufzeit von etwa acht Stunden reichen soll.

Ein magnetischer Haken sorgt dafür, dass die In-Ears beim Sport nicht aus den Ohren fallen. Ebenfalls praktisch: Per Touch-Gesten könnt ihr die Musikwiedergabe steuern oder den Google Assistant und sogar Siri aufrufen. Außerdem unterdrücken die Kopfhörer Umgebungsgeräusche über ENC-Noise-Reduction. Der Release der Amazfit PowerBuds erfolgt im Februar 2020 zum Preis von umgerechnet 90 Euro. Als Farbvarianten stehen "Refreshing White", "Shadow Black" und "Racing Yellow" zur Auswahl.

Die Amazfit Power Buds dürften nicht nur für Sportler interessant sein(© 2020 Amazfit / Huami)

Die Amazfit ZenBuds sollen ihren Nutzern beim Einschlafen helfen. Dazu spielen sie beruhigende Geräusche ab, die sich automatisch deaktivieren, sobald ihr eingeschlafen seid. Außerdem bieten die In-Ears eine passive Isolierung, die Umgebungsgeräusche unterdrückt. Darüber hinaus besitzen sie wie die PowerBuds einen integrierten Herzfrequenzsensor, der es ermöglicht, eure Nachtruhe zu analysieren. Die Akkulaufzeit beträgt bei aktiviertem Schlaf-Tracking bis zu zwölf Stunden. Wann und zu welchem Preis die ZenBuds erscheinen, hat der Hersteller bislang noch nicht verraten.

Die Amazfit ZenBuds helfen beim Einschlafen(© 2020 Amazfit ( Huami)

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