Amazon Echo: Alexa nervt auch in Zukunft nicht mit Werbung

Amazon will Alexa werbefrei halten – vorerst
Amazon will Alexa werbefrei halten – vorerst(© 2016 CURVED)

Alexa bleibt werbefrei – diesen Schluss legt zumindest ein aktueller Streit zwischen Amazon und Sony nahe. Zumindest vorerst könnt ihr also Gadgets wie Echo und Echo Spot benutzen, ohne fürchten zu müssen, dass ihr mit Werbung genervt werdet.

Sony soll sich bereits mehrfach an Amazon gewandt haben, um die Erlaubnis zu erhalten, über Alexa Werbung ausspielen zu dürfen, berichtet Android Police unter Berufung auf einen Artikel von "The Information". Amazon habe dies aber stets verweigert. Offenbar ging es bei dem Streit um das "Jeopardy"-Spiel, das von Sony stammt. Das Unternehmen soll frustriert gewesen sein, mit dem eigenen "Skill" für die Sprachassistenz keinen Umsatz erwirtschaften zu können.

Wenig Optionen für Erträge

Derzeit gebe es nur zwei Möglichkeiten für Alexa, um Umsatz zu generieren: So können Nutzer zum Beispiel per Sprachbefehl Produkte erwerben. Außerdem erlaubt es Amazon Entwicklern, eine Gebühr für mehr Funktionalität in einem "Skill" zu erheben. Bei Jeopardy können Nutzer beispielsweise für 1,99 Dollar mehr Fragen freischalten – aber es ist sehr fraglich, ob viele Menschen davon Gebrauch machen.

Bislang ist Werbung über Lautsprecher wie Amazon Echo nicht üblich. Im Frühling 2017 sorgte Google Home für Aufsehen, als für den Film "Die Schöne und das Biest" eine Werbeanzeige ertönte; Google entschuldigte sich später und versicherte, dass der Beitrag nicht als Werbung gedacht war. Es sei aber durchaus denkbar, dass die Unternehmen für ihre Lautsprecher Möglichkeiten dieser Art in Zukunft ausbauen.

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