Müssen wir bald nicht mehr vor jedem Befehl "Alexa" sagen?

Weg damit !11
Der Echo Dot ist der kleinste Alexa-Lautsprecher von Amazon
Der Echo Dot ist der kleinste Alexa-Lautsprecher von Amazon(© 2016 CURVED)

Amazons KI-Assistenz Alexa kann bereits so manche einfache Aufgabe erledigen – und dafür muss der Nutzer nur "Alexa" sagen und seinen Wunsch äußern. Dieses simple Vorgehen will Amazon nun aber noch etwas komfortabler gestalten. US-Nutzer können das Update mit der praktischen Neuerung bereits herunterladen.

Mit der neuen Software hält in der Alexa-App eine weitere Option Einzug, der sogenannte "Follow-Up Mode". Aktiviert der Nutzer diesen Modus, verlängert das sozusagen die Aufmerksamkeitsspanne von Alexa: Sagt Ihr "Alexa" und äußert anschließend einen Befehl, reagiert die KI-Assistenz zunächst wie gewohnt. Im Anschluss an ihre Antwort hört sie euch allerdings noch einmal 5 Sekunden lang zu und wartet ab, ob eventuell weitere Befehle folgen. CNET zufolge könnt ihr diese dann äußern, ohne erneut "Alexa" sagen zu müssen.

Hotwords können schnell nerven

Dank des Updates müssen Nutzer, wenn sie Alexa beispielsweise mehrere Dinge fragen möchten, nicht jedes Mal das "Alexa"-Hotword aussprechen, damit die KI-Assistenz wieder Befehle entgegennimmt. Besonders diejenigen, die ihren smarten Lautsprecher für viele verschiedene Dinge nutzen, werden sich darüber freuen und haben sich so eine Option vielleicht schon gewünscht.

Spätestens nach dem dritten "Alexa", "OK Google" oder "Hey Siri" innerhalb weniger Sekunden nervt die Eingabe des Hotwords – und zwar unabhängig davon, welcher Lautsprecher im Einsatz ist und welche KI-Assistenz antworten soll. Besonders schade ist deswegen, dass Amazon den "Follow-Up Mode" bisher nur für die englischsprachige Alexa anbietet. Sollte sich die Funktion aber bewähren, dürfte es nicht mehr lange dauern, bis auch in Deutschland ein entsprechendes Update erscheint.


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