Android 4.0 Ice Cream Sandwich: Diese Smartphones bekommen ein Update

Mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich bringt Google wieder einige Neuerungen in das mobile Betriebssystem mit ein. Nachdem die neueste Version von Android vorgestellt wurde war die ganz große Frage: Welche Smartphones bekommen denn eigentlich ein Update? Laut Google läuft Ice Cream Sandwich von den Systemanforderungen her auf allen Smartphones, die mit Android 2.3 Gingerbread laufen.

Nach und nach melden sich jetzt immer mehr Hersteller bezüglich ihrer Update-Pläne zu Wort. Einer der ersten war HTC, allerdings noch mit eher vagen Aussagen. Die Modelle HTC Sensation, Sensation XL und Sensation XE sowie das HTC Evo 3D bekommen auf jeden Fall das Update auf Android 4.0. Über andere Geräte machten die Taiwanesen keine konkreten Aussagen.

Inzwischen ist auch klar, dass das Samsung Galaxy S2 das Update bekommen wird. Wahrscheinlich wird es sogar das erste Smartphone sein, an das die neue OS-Version ausgeliefert wird. Zu anderen Modellen hat Samsung noch keine Angaben gemacht.

Ganz besonders fleißig in Sachen ICS-Update wird Sony Ericsson sein. Das schwedisch-japanische Joint Venture hat Updates für alle Modelle der Xperia-Reihe angekündigt, die 2011 auf den Markt kamen. Demnach kommen das Xperia arc und arc S, das Xperia Play, Xperia mini und mini pro, Xperia pro, Xperia neo und neo V, das Xperia active, Xperia ray und Live with Walkman Android 4.0. Allerdings gibt auch Sony Ericsson keinen Zeitplan an.

Motorola hält sich noch zurück mit Angaben zu Updates. Nur für das neue Flaggschiff Motorola RAZR wurde schon bei der Präsentation das Update auf Ice Cream Sandwich angekündigt. Von LG ist bislang nur bekannt, dass wohl das Optimus Speed mit ICS ausgestattet werden wird. Und auch Googles bisheriges Referenz-Handy, das Nexus S wird ein Update auf Android 4.0 bekommen. Leer geht hingegen das Nexus One aus.

Welche Modelle sonst noch in den Genuss der Eiscreme kommen, bleibt wohl vorerst abzuwarten. Einen genauen Fahrplan gibt es bislang von keinem der Hersteller – aber das ist vielleicht auch ganz gut so. Denn so gibt es auch keine Enttäuschung bei den Kunden, wenn dieser nicht eingehalten werden kann.