Android 4.4 KitKat: Nach drei Monaten kaum gefragt

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Noch gibt es für Android 4.4 wenig Grund zur Freude.
Noch gibt es für Android 4.4 wenig Grund zur Freude.(© 2014 CC: Flickr/jakemaymar)

Auch im Februar stellt Google in einer Entwickler-Statistik vor, wie stark die unterschiedlichen Versionen des Android-Betriebssystems verbreitet sind. Überraschend ist: KitKat konnte seinen Anteil kaum ausbauen. Seit Ende Oktober 2013 ist die Version 4.4 auf ersten Geräten installiert – etwa auf dem Google Nexus 5 und dem Moto G – und erreicht nach drei Monaten einen Marktanteil von nur 1,8 Prozent. Im Vergleich zur letzten Auswertung im Januar stieg der Anteil der jüngsten Firmware-Version um 0,4 Prozentpunkte.

Android 2.3 Gingerbread verliert Marktanteile

Die mittlerweile drei Jahre alte Version 2.3 Gingerbread verliert weiterhin Marktanteile, was bei dem Alter nicht verwundert: Lag die Verbreitung auf Android-Geräten im Vormonat noch bei 21,2 Prozent, reicht es aktuell nur noch für 20 Prozent. In der Gunst der Nutzer steigen konnte hingegen Jelly Bean – sowohl Android 4.2 als auch 4.1 verzeichneten zuletzt wachsende Marktanteile und erreichen aktuell 16,3 beziehungsweise 8,9 Prozent. Am weitesten verbreitet ist übrigens nach wie vor Android 4.1 Jelly Bean, das auf 35,5 Prozent aller Android-Geräte installiert ist.

Neue Modelle werden Android 4.4 KitKat weiter verbreiten

Die Auswertung der Marktanteile liefert Entwicklern von Apps einen guten Indikator dafür, welche Android-Versionen gefragt sind und für welche Versionen die Anwendungen demzufolge bereitgestellt oder gepflegt werden sollten. Das Android 4.4 KitKat bei der jüngsten Auswertung noch nicht gut abschneidet, wird aber nicht an der Qualität des Betriebssystems liegen – vielmehr liegt es daran, dass die Version für viele Flaggschiffe noch angepasst oder gerade erst veröffentlicht wird, so etwa für das HTC One.


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