Android-Apps bald auch auf dem Chromebook verfügbar

Auch Google Now soll zukünftig auf Chromebooks laufen
Auch Google Now soll zukünftig auf Chromebooks laufen

Google will Chrome OS und Android in Zukunft stärker verzahnen – ein Schritt in diese Richtung ist eine gemeinsame App-Nutzung. Wie das funktionieren soll, war am Mittwoch auf der Google I/O 2014 zu sehen.

Während der Keynote führte Sundar Pichai, seines Zeichens Senior-Vizepräsident von Android, vor, dass sich Apps sowohl auf dem Chromebook als auch auf dem Smartphone nutzen lassen. Das geht allerdings nur über Umwege, da sich die Entwickler mit einigen Problemen konfrontiert sehen – Chrome OS und Android sind eben grundsätzlich verschiedene Betriebssysteme.

Bei der Vorführung waren die Apps nicht auf dem Chromebook installiert, sondern auf dem Smartphone beziehungsweise Tablet – geladen wurden sie dabei über einen Emulator. Sofort ins Auge fiel, dass die Apps auf dem Tablet von Google teilweise anders dargestellt werden als auf dem Smartphone – was an der unterschiedlichen Auflösung der Geräte liegt. Bis diese Kombi-Nutzung tatsächlich auch auf allen Geräten funktioniert, bleibt abzuwarten – Pichai hat keinen Termin verkündet, wann der entsprechende Emulator angeboten wird. Auf Google+ heißt es aber, dass man im Herbst einige ausgewählte Android-Apps für Chromebooks zur Verfügung stellen würde. Den Anfang sollen Evernote, Vine und Flipboard machen.

Auch die Hardware lässt sich übergreifend nutzen

Die Zusammenarbeit der Betriebssysteme soll auch die Nutzung der jeweils anderen Hardware einbeziehen: So lassen sich beispielsweise Videos für Vine auch mit der Kamera des Tablets aufnehmen. Andersherum kann das Chromebook Euch eine Nachricht schicken, wenn Euer Android-Smartphones in der Nähe ist und sich die Akkuladung dem Ende zuneigt. Auch eine mehrfache Eingabe von Passwörtern würde sich erübrigen – sobald Ihr auf dem einen Gerät eingeloggt seid, erkennt dies auch das andere. Wir sind gespannt, wie gut das später im Alltag funktionieren wird.

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