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Große Sicherheitslücke gefährdet viele Android-Handys – ist eures dabei?

Samsung Galaxy S9
Auch das Samsung Galaxy S9 ist gefährdet (© 2019 CURVED )
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04.10.19 von

Francis Lido

Viele Android-Smartphones sind derzeit von einer Sicherheitslücke betroffen, von der Hacker offenbar bereits fleißig Gebrauch machen. Wenn ihr ein neues Gerät besitzt, seid ihr wohl sicher. Einige ältere Smartphones stellen aber ein Sicherheitsrisiko dar. Denn Angreifer können die Kontrolle darüber übernehmen.

Google selbst hat die Android-Schwachstelle entdeckt. Der Sicherheitspatch für Oktober soll das Problem beheben und ist für erste Geräte bereits erhältlich. Ihr solltet ihn installieren, sobald euer Smartphone den Download anbietet. Zu den betroffenen Smartphones zählen Samsung Galaxy S7, S8 und S9, wie SamMobile berichtet. Besitzern von Galaxy S10 und Note 10 droht dagegen wohl keine Gefahr.

Samsung, Huawei, Xiaomi und Co. betroffen

Aber nicht nur Samsung-Smartphones sind gefährdet. Weitere unsichere Handys seien laut Google: Pixel 1 und 2, Huawei P20, Redmi 5A, Redmi Note 5, Xiaomi A1, Oppo A3 und Moto Z3. Die Liste ist allerdings nicht final. Es könnte sich also herausstellen, dass die Sicherheitslücke auch auf anderen Geräten besteht.

Die Schwachstelle lasse sich auf zwei Arten ausnutzen. Zum einen könne die Installation einer unseriösen App den Angreifern die Tür zum Gerät öffnen. Die zweite Möglichkeit führe über den Web-Browser. Diese Variante verlange zusätzlich aber Schad-Code, der manipuliert, wie Chrome Inhalte anzeigt.

Wenn ihr eines der betroffenen Geräte besitzt, solltet ihr also besonders vorsichtig sein, was die Installation neuer Apps anbelangt. Anwendungen aus unseriösen Quellen solltet ihr auf keinen Fall auf euer Smartphone laden. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte außerdem auf einen anderen Browser als Chrome ausweichen – zumindest, bis ihr das Sicherheitsupdate für Oktober habt.

Kein neues Problem

Die Sicherheitslücke sei bereits bekannt gewesen und Google habe sie 2017 schon adressiert. Offenbar allerdings nur in älteren Android-Versionen. In Oreo und neuer tauche die Schwachstelle kurioserweise wieder auf. Die israelische NSO Group soll die Android-Sicherheitslücke bereits ausnutzen. Das Unternehmen ist dafür bekannt, Spyware beziehungsweise Schadsoftware an Regierungen zu verkaufen.

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