Android im Auto: Daimler und der Google-Projected-Mode

Android-Smartphones sollen künftig mit Fahrzeugbedienelementen genutzt werden können
Android-Smartphones sollen künftig mit Fahrzeugbedienelementen genutzt werden können(© 2014 iStock.com/joephotographer)

Eine Stellenausschreibung von Daimler gibt Stoff zum Nachdenken: Gesucht wird ein Entwickler, der an einem Google-Projected-Mode arbeiten soll. Dessen Ziel: die Implementierung von Android-Smartphones in Autos.

Die Stellenausschreibung ist am Freitag auf der Webseite von Daimler erschienen und erlaubt einen ungefähren Einblick in das, was der Automobilkonzern gerade plant. Demnach soll der gesuchte Entwicklungsingenieur künftig daran arbeiten, dass Android-Smartphones mittels des Google-Projected-Modes besser beim Autofahren genutzt werden können.

Autofahrer sollen demnach verschiedene Funktionen des Smartphones gefahrenlos im Straßenverkehr nutzen können, "beispielsweise Medieninhalte abspielen, Nachrichten senden/empfangen, telefonieren, Navigation." Zu diesem Zweck soll das Smartphone über fahrzeuginterne Bedienelemente gesteuert werden können – Daimler spricht hier von einer der "bedeutendsten technologischen Innovation im Bereich der Telematik", die künftig in Mercedes-Benz-Fahrzeugen zum Einsatz kommen soll.

iOS in the car: Apple arbeitet an vergleichbarem System

Der Zeitpunkt der Stellenausschreibung könnte passender kaum sein: Auf der Geneva Motor Show vom 7. bis 17. März will Apple iOS in the car zeigen– auch hier soll der Autofahrer die Benutzung des iPhones beziehungsweise iPads mit den Bedienelementen des Fahrzeugs kombinieren können. Erstmals vorgestellt hatte Apple diesen Dienst bereits im Juni 2013.


Weitere Artikel zum Thema
Spotify bietet "Behind the Lyrics" nun auch für Android an
Spotify stellt "Behind the Lyrics" nun auch für Android zur Verfügung
Viele Hintergrundinformationen zu Songs und Bands: Spotify rollt nun auch für Android-Nutzer das "Behind the Lyrics"-Feature aus.
Fotos unkom­pri­miert per WhatsApp verschi­cken: Mit dieser App funk­tio­niert's
Jan Johannsen
Steg tarnt Dateien und schmuggelt sie so über WhatsApp.
Beim Versand unkomprimierter Bilder über WhatsApp hilft die App "Steg", die nebenbei sämtliche Dateitypen über den Messenger schmuggelt – und zwar so.
Google Pixel 2: Alle drei Modelle sollen Snap­dra­gon 835 erhal­ten
Michael Keller1
Der Nachfolger des Pixel XL heißt während der Entwicklung mutmaßlich "Muskie"
Das Google Pixel 2 soll Ende des Jahres erscheinen – und offenbar in allen drei Ausführungen den Snapdragon 835 als Herzstück nutzen.