Android: Kommt Android 4.3 Jelly Bean noch vor Android 5.0 Key Lime Pie?

Stattdessen wird vermutet, dass Google auf der Entwickler-Konferenz I/O mit Android 4.3 eine weitere Jelly Bean-Version vorstellen wird. Die Hinweise darauf verdichten sich zunehmend. Die letzten Hinweise stammen von Android Police, die in den Log-Dateien eine Android-Version 4.3 gefunden haben.

Server-Logs mit Android 4.3 Jelly Bean

In den Log-Dateien von Android Police finden sich Einträge von Geräten, die mit Android 4.3, Build Nummer JWR23B laufen. Dabei lässt sich das „J“ auf Jelly Bean zurückführen. Bei den Geräten, die diese Spuren hinterlassen haben, handelt es sich um Nexus 4 und Nexus 7. Bei Android Police hat man, um auf Nummer sicher zu gehen, die IP-Adressen verfolgt, von denen die Einträge kamen. Und dabei landete man auf Servern von Google, weswegen davon auszugehen ist, dass es sich um Mitarbeiter des Suchmaschinen-Riesen handelt.

Besser für den Nutzer: Android 4.3 oder Android 5.0?

Hinweise darauf, was Android 4.3 Jelly Bean beinhalten könnte, gibt es natürlich bislang keine. In den Medien wird viel darüber diskutiert, ob es nun gut oder schlecht wäre, wenn Google vor Android 5.0 Key Lime Pie noch eine weitere Jelly Bean-Version einschiebt. Einerseits sind es die Features, die eine neue Android-Version bringt, die interessant sind und nicht die Versionsnummer. Für den Nutzer ist es egal, ob eine neue Funktion nun unter Android 4.3 oder unter Android 5.0 eingeführt wird. Andererseits wäre es auch schade, wenn Google quasi künstlich die Entwicklung bremsen würde, nur weil die Hersteller ohnehin nicht mit Updates hinterherkommen.

Hersteller in der Pflicht

Die Frage ist, ob die Versionsnummer letztlich einen Einfluss darauf hat, ob und wann die Hersteller ihre Geräte mit Updates versorgen. Und so lange Smartphone-Hersteller es immer noch nicht schaffen, neue Geräte auch mit der aktuellsten Android-Version auf den Markt zu bringen, ist es fast egal, ob die neue Android-Version nun die Nummer 4.3 oder die 5.0 trägt. Hier sind eigentlich die Hersteller selbst in der Pflicht – auch zu ihrem eigenen Vorteil: Wenn sie Smartphones mit der aktuellsten Android-Version auf den Markt bringen statt mit der vorherigen, sparen sie sich ein Update.