Android M: Hat Googles Keynote verraten, wofür das M steht?

Peinlich !5
Google I/O
Google I/O(© 2015 Google)

Steht das M in Android M für Milchshake? Aufmerksame Beobachter der Google I/O haben auf der Smartwatch am Handgelenk von Dave Burke nämlich ein Milchshake-Watchface entdeckt. Nach seiner Präsentation bestätigte der Ertappte zumindest letzteres.

Burke, der während seiner Vorstellung der neuen Features von Android M eine Huawei Watch am Handgelenk trug, antwortete recht zügig auf die Spekulationen, die sein Watchface auf der Social-News-Plattform Reddit losgetreten hatte. Via Twitter erklärte der Google-Entwickler die Gerüchte über Android Milkshake als Namen für dem M-Release übertrieben. Der Watchface-Hack auf seiner Uhr würde zwischen seinen Lieblingsdesserts mit dem Anfangsbuchstaben M wechseln. Also doch nicht Android Milkshake?

Nicht so schnell, Mr. Burke!

In seinem Twitter-Statement präsentierte Burke neben dem ominösen Milchshake-Bildchen auch drei weitere Watchface-Leckereien mit M: ein Trinkpäckchen Milch, eine durchaus überraschende Flasche Malzbier und passend zum angeblichen internen Arbeitstitel von Android M einen Macadamia-Cookie. Was glaubt Ihr, wie viele dieser Watchfaces wir im Google I/O-Auftritt von Burke von Burke ausmachen konnten? Genau eines. Den Milchshake.

Praktischerweise unterscheiden sich die Bilder sich farblich stark genug voneinander, dass man die Android M-Präsentation von Burke nicht einmal in HD-Auflösung anschauen muss, um das zu erkennen. Seht selbst: Bei etwa 59 Minuten betritt Burke die Bühne, nach etwas mehr als 16 Minuten geht er wieder, ohne dass seine Smartwatch Ihr Zifferblatt verändert hätte.

Vielleicht wechselt der angebliche Watchface-Hack das Hintergrundbild nicht allzu häufig. Vielleicht ist Burke aber auch ein Malheur passiert, aus dem er sich so zu retten hofft. Wahrscheinlich weiß Google aber nur zu genau, wie gern wir über Dinge wie diese rätseln und führt uns an der Nase herum. Wie grell Burkes Smartwatch im Vergleich zu denen seiner Kollegen auf der Google I/O-Bühne leuchtete, ist doch zu auffällig, um keine Absicht zu sein – oder?


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