Android Pie: So kümmert sich Google bald um euer digitales Wohlbefinden

Android Pie wird bereits ausgerollt – allerdings nicht mit allen Features
Android Pie wird bereits ausgerollt – allerdings nicht mit allen Features(© 2018 CURVED)

Google ist angeblich um unser digitales Wohlbefinden besorgt und schickt ein neues Feature in die Beta-Phase. Das Analyse-Tool soll helfen, im Blick zu behalten, wie intensiv Nutzer am Smartphone kleben und wie lange sie bestimmte Anwendungen nutzen.

Obwohl noch nicht alle neuen Features Teil der aktuellen Version sind, hat Google Android Pie veröffentlicht. Fehlende Funktionen reicht das Unternehmen wohl zeitnah nach, darunter auch "Digital Wellbeing" (übersetzt: "Digitales Wohlbefinden"). Hinter dem Begriff steckt ein Tool, das ihr in den normalen Einstellungen finden werdet und das euch über eure Nutzungsdauer informiert.

App-Timer sperren Anwendungen

Auf dem Startbildschirm des Features wird unter anderem angezeigt, wie viel Zeit ihr bereits am Smartphone verbracht, wie oft ihr euer Gerät entsperrt und wie viele Nachrichten ihr erhalten habt, meldet Android Authority. "Digital Wellbeing" liefert zudem genaue Statistiken darüber, wie viel Zeit ihr in bestimmte Apps investiert. Dies soll euch helfen, einzuschätzen, ob ihr vielleicht die eine oder andere Anwendung schon exzessiv nutzt.

Zudem könnt ihr App-Timer aktivieren, die euch zum Beispiel darauf aufmerksam machen, dass ihr im Chrome-Browser 10 oder 20 Minuten lang gesurft habt. Ist der selbst gesetzte Timer abgelaufen, könnt ihr die betroffene Anwendung bis Mitternacht nicht mehr nutzen – es sei denn, ihr setzt das Limit in den Einstellungen wieder zurück. Wer wirklich süchtig nach bestimmten Anwendungen und nicht gewillt ist, sein Nutzungsverhalten anzupassen, wird sich von "Digital Wellbeing" also nicht wirklich aufhalten lassen.

Die Funktion wurde bereits auf der I/O 2018 vorgestellt, tauchte bislang aber nicht im Android P Beta Programm auf. Nun starteten die Entwickler die Beta-Phase. Apple arbeitet ebenfalls an einem solchen Feature und für Facebook sowie Instagram ist eine ähnliche Funktion bereits verfügbar.


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