Android: So sicher war der Google Play Store 2018

Nicht nur neue Smartphones (Bild: Galaxy S10) sind im Google Play Store vor Schadsoftware geschützt
Nicht nur neue Smartphones (Bild: Galaxy S10) sind im Google Play Store vor Schadsoftware geschützt(© 2019 CURVED)

Google verbessert mit Updates nicht nur die Sicherheit von Smartphones selbst. Der Play Store ist durch verschiedene Mechanismen immer besser vor Schadsoftware geschützt. 2018 haben zwar mehr Nutzer als im Vorjahr schädliche Programme installiert, doch das ist wohl ein gutes Zeichen.

0,04 Prozent der Android-Nutzer haben 2018 schädliche Apps aus dem Google Play Store installiert. Ein sehr niedriger Wert – doch 2017 waren es nur 0,02 Prozent. Der Suchmaschinenriese erklärt die Verdopplung so: Mittlerweile sollen Apps auch dann als schädlich gelten, wenn sie den Nutzer dazu bringen wollen, auf einen bestimmten Button zu tippen. Anschließend könnte der Nutzer zum Beispiel auf einer Webseite von Betrügern landen. Zuvor habe Google solche Anwendungen noch nicht im App Store verboten.

Mehr Sicherheitsupdates

Generell sind Nutzer im Play Store wohl aktiver als zuvor: Google hat im Vergleich zu 2017 anscheinend einen Anstieg der App-Installationen um 16 Prozent verzeichnet. Nicht alle Personen beziehen ihre Android-Programme aber ausschließlich aus dem Play Store. Doch selbst dann kann Google Play Protect vor Schadsoftware bewahren. 2018 habe das Feature 1,6 Milliarden Installationen von schädlichen Programmen aus anderen Quellen blockiert.

Für mehr Sicherheit sorgen wohl ebenso die Hersteller von Android-Smartphones. Im vierten Quartal 2018 haben 84 Prozent mehr Geräte ein Sicherheitsupdate als im selben Zeitraum im Vorjahr erhalten. Womöglich gibt es einen guten Grund für diesen Wert: Unternehmen wie Samsung versorgen einige ältere Modelle nun mehr als drei Jahre lang mit Sicherheitspaketen.


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