Android-Versionen: Gingerbread zieht an Froyo vorbei

Ein Kritikpunkt des Android-Betriebssystem ist die nach wie vor starke Fragmentierung und die Tatsache, dass aktuelle Betriebssysteme immer sehr lange hinter den älteren OS-Versionen zurückhinken. Wie immer am Monatsende veröffentlicht Google die aktuellen Zahlen zu den Versionen von Android.

Im Oktober 2011 hat es Android 2.3 Gingerbread geschafft und ist an Android 2.2 Froyo vorbeigezogen. 44 Prozent der Smartphones laufen inzwischen mit Gingerbread und damit erstmals mehr als mit Froyo. Die Zahlen für Froyo sind rückläufig – in Anbetracht der Tatsache, dass Gingerbread schon vor einer ganzen Weile veröffentlicht wurde, war es für diesen Wechsel auch wirklich allerhöchste Zeit.

Kaum noch erwähnenswert sind die Versionen Android 1.5 Cupcake und Android 1.6 Donut mit 0,9 Prozent und 1,4 Prozent. Android 2.1 Eclair kommt immerhin noch auf 10,7 Prozent – Tendenz aber auch sinkend.

Unter ferner Liefen ist weiterhin Android 3.x Honeycomb, die für Tablets optimierte Version von Googles mobilem Betriebssystem. Das lässt sich darauf zurückführen, dass sich Android-Tablets nach wie vor nicht übermäßig gut verkaufen, unter anderem wegen der starken Konkurrenz aus dem Hause Apple. Ein weiterer Grund dafür dürfte sein, dass vor allem günstige und auch etwas ältere Tablets nicht mit Honeycomb, sondern noch mit Android 2.3 oder 2.2 laufen. Und nicht vergessen darf man das Verkaufsverbot für Samsungs Galaxy Tab nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern.

In Googles Statistik fließen nur die Geräte ein, die während des laufenden Monats auf den Android Market zugegriffen haben. Die Aufstellung soll Entwicklern einen Anhaltspunkt geben, für welche OS-Versionen sie ihre Apps programmieren sollten bzw. wo es sich am meisten lohnt.