AntiSec-Datenklau: UDID’s sollen von App-Entwickler stammen

Ein Sicherheitsfachmann hat nun Licht in das Dunkel um den Apple-Datenklau der AntiSec-Bewegung gebracht. Bei einer Prüfung der im Internet veröffentlichten Datensätze konnte dieser Rückschlüsse auf einen amerikanischen Verlagsdienstleister als Herkunftsort der Daten ziehen. Gegenüber dem Sender NBC bestätigte der App-Entwickler, die Unique Device Identifier (UDID) seinen von ihm geklaut worden. Eine Serverprüfung zeigte, dass die Daten in den letzten zwei Wochen entwendet wurden.

AntiSec veröffentlichte mehrere Millionen Datensätze

Vor circa einer Woche hatte AntiSec mehrere Millionen Datensätze ins Netz gestellt. Hier waren unter anderem  UDID’s von Apple-Produkten enthalten. AntiSec-Kreise behaupteten damals, die Daten stammen vom FBI. Dies wurde allerdings durch die US-Bundespolizei zügig dementiert. Apple bestätigte, man habe keine UDID’s an das FBI weitergegeben.

App-Entwickler sammelten UDID’s zum Schutz

Die UDID’s wurden in der Vergangenheit von Anwendungsentwicklern gesammelt, um unerlaubte Kopien ihrer Apps zu verhindern. Mittels UDID konnte der Entwickler die Geräte identifizieren. Seit Februar dieses Jahres darf die UDID nicht mehr abgefragt werden.

Wie n-tv berichtet, seien lediglich die UDID’s von dem App-Entwickler. Fraglich bleibt indessen, woher die restlichen Daten stammen, die AntiSec im Internet veröffentlicht haben soll.

Bild: Apple