App-Test: Asphalt 8 Airborne - Rase der Schwerkraft davon!

Nachdem Asphalt 8 : Airborne seit 22. August zum Download verfügbar ist, möchte ich euch das grafisch beste Rennspiel aus dem Hause Gameloft kurz nahebringen. Soviel vorweg - es verspricht wirklich erstklassige Grafik, viele Rennen und eine Auswahl von über 40 lizensierten Boliden. Spielspaß ist hier garantiert.

Asphalt 8: Airborne

Kommen wir zu allererst einmal zu den Fakten. Das Spiel kostet aktuell sowohl im Google Play Store als auch im Apple iTunes-Storegünstige 0,89€ und ist mit rund 1,5 GB an Spieledaten nicht gerade klein geraten. So empfiehlt Gameloft beim Spielstart nicht ohne Grund den Download im heimischen WLAN Netz zu tätigen - klar sonst ist in den meisten Fällen  das mobile Highspeed-Volumen der Datenflat schon längst erschöpft.

  • über 47 verschiedene Autos (u.a. Ferrari, Lamborghini, Aston Martin, Audi, BMW, Tesla)
  • 9 Strecken in verschiedenen Städten (u.a. Monaco, Tokio, Barcelona, London, Venedig, Französisch Guiana)
  • über 180 Rennen (in 8 Seasons)
  • verschiedene Spielmodi (u.a. Karriere, Mehrspielermodus, schnelles Rennen
  • Simultane Mehrspieler-Action für bis zu 8 Gegner

Wer sich das Spiel ohne weiterzulesen direkt mal im Play Store bzw. App Store anschauen möchte, kann dies über den jeweiligen Link weiter oben im Text tun, oder aber einfach den QR-Code am Ende des Artikels abscannen.

Steuerung

Zur Auswahl stehen in diesem Bereich gleich mehrere Möglichkeiten. Asphalt 8  kann natürlich wie die meisten Rennspiele per Neigung des Endgerätes nach links und rechts gesteuert werden, die Bremse und der Nitro-Boost wird per Touch auf dem Display betätigt. Wem das hin und her kippen des Gerätes zu ungenau ist, der kann auch komplett auf die Touchscreen Steuerung setzen. Hier stehen mehrere Optionen zur Auswahl, je nach Geschmack wird hier für jeden die passende Bedienung dabei sein. Insgesamt gefällt mir die Variante der Lenkung links und rechts am Touchscreen Rand am besten, da diese für mich nach Anpassung der Empfindlichkeit am genauesten steuert.

Grafik

Hier hat man gegenüber dem Vorgänger nochmal deutlich zugelegt. So sind die Strecken wirklich allesamt nett anzusehen und auch die Texturen wurden verbessert. Des Weiteren setzt man auf verschiedenen Grafikeffekte, wie dynamische Lichtreflektionen, Blur-Effekte und dynamische Schatten. Auch beim Detail der einzelnen Fahrzeuge scheint man zugelegt zu haben, gerade in der Garage und Nahaufnahme sehen diese wirklich sehr gut aus.

Doch gerade beim Thema Grafik kommt es etwas auf das verwendete Endgerät an, so sehen die Texturen auf einem Samsung GALAXY S4 zum Beispiel besser aus als auf einem Samsung GALAXY S2. Es kommt wohl wie so oft auf CPU (Prozessor) und Grafikleistung des jeweiligen Gerätes an. Ich habe es übrigens auch auf dem brandneuen Google Nexus 7 angetestet, und auch hier hat es wirklich sehr gut ausgesehen.

Gameplay

Das Spiel macht wirklich Spaß und eignet sich sowohl für kurzweilige Unterhaltung (wenn man eben mal  ein, zwei Runden drehen möchte), aber auch die Langzeitmotivation mit rund 180 Rennen im Karrieremodus kommt nicht zu kurz.

Was jedem klar sein sollte, das man bei Asphalt 8 keinen allzu großen Wert auf Realismus legt, so sind Geschwindigkeiten von über 300 km/h innerhalb der verschiedenen Großstädte problemlos machbar. Bei den vielen Rennen sind verschiedene Events mit Aufgaben wie driften, Gegner von der Strecke rammen, K.O. Rennen und einiges mehr dabei. Hier ist also Abwechslung geboten, auch wenn sich die 7 Strecken natürlich irgendwann dann doch recht schnell wiederholen. Dafür sind die Strecken aber wirklich relativ lang und bieten eine Vielzahl an Routen-Alternativen und Abkürzungen. Bis man hier alles gesehen hat dauert es erstmal eine ganze Zeit.

Die einzelnen Fahrzeuge sowie Extras sind natürlich nicht von Beginn an freigeschaltet, sondern müssen im Laufe der Karriere nach und nach freigeschaltet werden. Wer besonders ungeduldig ist kann mit zahlreichen, kostenpflichtigen In-App-Käufen schneller neue Objekte freischalten. Ein wahrer Gamer sollte aber die Zeit in das Spiel investieren, so kann man mit Ehrgeiz versuchen die kostenpflichtigen Inhalte zu umgehen. Was mich hier allerdings ärgert ist das die Upgrade-Preise und neuen Wagen wirklich ungemein teuer sind, da dauert es in Meinen Augen stellenweise zu lange um sich ein entsprechendes Auto für spezielle Events leisten zu können.

Ein Schadensmodell der Fahrzeuge gibt es übrigens, Unfälle werden in Zeitlupe dargestellt und man sieht wie das Fahrzeug zerlegt wird. Bei Asphalt 8 : Airborne handelt es sich wie schon beim Vorgänger um ein reinrassiges Arcade-Rennspiel. So gibt es auf den Strecken Sprungschanzen um mit dem Sportwagen Korkenzieher-Überschläge auszuführen oder das Auto seitlich per Fassrolle zu drehen. Durch Flugmanöver oder crashen anderer Fahrzeuge wird der Nitro aufgeladen, den man braucht, um im Rennen konkurrenzfähig zu bleiben und nicht zuweit zurückzufallen.

Wem es alleine mit der Meute an Computer-Gegner zu langweilig wird, der kann auf den Mehrspielermodus zurückgreifen. Hier kann man sich online mit bis zu 8 Gegner oder Freunden messen. In meinem Test klappte das ganze problemlos und ohne größere Lags während der Verbindung. Wahlweise zockt man hier übrigens lokal mit Freunden im eigenen WLAN oder aber per Internet mit Usern aus aller Welt.

Wer mag kann seinen Spielfortschritt oder freigeschaltete Erfolge übrigens per Facebook oder Google+ mitteilen. Gut ist hier auch die Verknüpfung mit Googles Dienst Play Games, damit wird der Spielstand mit mehreren Geräte problemlos synchronisiert. So kann man problemlos auf dem Tablet spielen und später mit dem gleichen Spielstand am Handy fortfahren.

Fazit

Asphalt 8: Airborne ist seinen sehr geringen Kaufpreis von gerade einmal 89 Cent wirklich wert.  Man erhält ein reinrassiges Arcade-Rennspiel mit vielen abwechslungsreichen Events und Fahrzeugen. Die Strecken sehen allesamt sehr hübsch aus, die Steuerung ist gut gelungen und auch die Geräuschkulisse passt. Ich für meinen Teil hätte mir etwas leichter erspielbare Fahrzeuge und Upgrades gewünscht, hier sind die Preise in virtueller Währung etwas sehr hoch angesiedelt.

Die In-App Kaufoption wird vielleicht auch nicht jeder mögen, dafür ist der Einstieg aber wesentlich günstiger andere Rennspiel-Titel (Need for Speed - Most Wanted kostet z.B. 4,49€). Ich kann aber auf jeden Fall versprechen das sich die einmalige Investition in das Spiel definitiv lohnt, und mit genügend Ausdauer wohl keine weiteren In-App Käufe nötig sind um das Spiel durchzuspielen.

Abschließend möchte ich euch noch ein kleines Gameplay-Video zeigen, bei dem ich Asphalt 8: Airborne auf dem neuen Google Nexus 7 (produziert von ASUS) zocke. Viel Spaß!

iOS (iTunes Store)