Apple arbeitet an Tool gegen Flashback-Trojaner

Der Handyhersteller Apple arbeitet zurzeit an einem Tool, das die Schadsoftware „Flashback“ aufspüren und von dem infizierten Mac entfernen soll. Das berichtet die Firma aus Cupertino auf einer Support-Seite. Vonseiten des Unternehmens gäbe es Bemühungen gemeinsam mit den Providern, die in den USA Internetdienstanbieter genannt werden, das noch bestehende Botnetz zu bekämpfen und abzuschalten.

Apple arbeitet weltweit mit Internet-Service-Providern zusammen, um dieses Befehls- und Kontrollnetzwerk abzuschalten.[ad id="mobile_half"]

Die Malware nutzte aktiv Java-Lücken aus, um an persönliche Daten zu gelangen und diese zu entwenden. Nach Angaben der russischen Sicherheitsfirma "Dr. Web" sind weltweit über 600.000 Macs vom sogenannten Flashback-Trojaner befallen. "Zusätzlich zu den Java-Schwachstellen ist Flashback auf von den Malware-Autoren gehostete Server angewiesen, um viele seiner kritischen Funktionen auszuführen", so Apple in einem Dokument. "Apple arbeitet weltweit mit Internet-Service-Providern zusammen, um dieses Befehls- und Kontrollnetzwerk abzuschalten."

Aus Sicherheitsgründen aktualisierte Apple am 3. April Java. Dadurch sollen die ausgenutzten Schwachstellen in Mac OS X 10.7 Lion und 10.6 Snow Leopard geschlossen worden sein. Es wird empfohlen, in einigen Betriebssystem-Versionen Java in den Einstellungen des Browsers zu deaktivieren. Laut Dr. Web sind in Deutschland etwa 2400 Rechner mit der Schadsoftware infiziert.



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