Apple: Auf bessere Arbeitsbedingungen geeinigt

Apple-Chef Tim Cook war auf Geschäftsreise in China. Wie die Welt unter Berufung auf die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua schreibt, hat der stellvertretende Regierungschef Li Kequiang Konzerne aus der Multimedia-Industrie aufgefordert, für bessere Arbeitsbedingungen zu sorgen. Nun geht Apple in die Offensive und einigte sich mit dem Zulieferer Foxconn auf weitreichende Verbesserungen in den chinesischen Produktionsstätten.

Verbesserte Arbeitsbedingungen

Zu den Maßnahmen gehört auch die Neueinstellung von Zehntausenden Arbeitern. Das teilte Apple am Donnerstag mit. Außerdem wurden illegale Überstunden verboten, die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt und die Unterkünfte der Angestellten sollen verbessert werden.

Erst Anfang des Monats hatte der Technikkonzern unter der Leitung von Tim Cook ein unabhängiges Gutachterteam nach China entsandt. “Wir sind der Überzeugung, dass die Arbeiter überall das Recht auf ein sicheres und faires Arbeitsverhältnis haben, weshalb wir die FLA gebeten haben, die Situation bei unseren größten Zulieferern unabhängig zu bewerten”, sagte CEO Tim Cook damals.

In der Vergangenheit war Apple immer wieder in die Kritik geraten, weil Arbeiter in chinesischen Produktionsstätten unter unwürdigen Bedingungen arbeiten mussten.