Apple behebt mit iOS 9.3 den 1970-Bug

Unter iOS 9.3 ist der 1970-Bug behoben
Unter iOS 9.3 ist der 1970-Bug behoben(© 2016 YouTube/Zach Straley)

iOS 9.3 ist da. Das Update bringt aber nicht nur viele neue Features mit, sondern behebt auch den 1970-Bug, wie aus dem Changelog hervorgeht. Bereits betroffene iPhones sollen nach der Aktualisierung des Betriebssystems zudem wieder normal funktionieren.

Konkret heißt es im iOS 9.3-Changelog: "Behebt ein Problem, bei dem das manuelle Ändern des Datums auf Mai 1970 oder früher dazu führen konnte, dass das iOS-Gerät nach einem Neustart nicht eingeschaltet werden konnte". Einen Fix für das Problem gab es zwar schon Ende Februar, allerdings war dieser nur im Rahmen der iOS 9.3 Beta 4 zugänglich. Mit dem offiziellen Rollout der Software nach dem iPhone-SE-Event steht die Lösung nun aber allen Besitzern eines iPhones zum Download zur Verfügung.

iMessage-Leck ebenfalls behoben

Wer ein iPhone 5s oder jünger besitzt, konnte sein Smartphone mit mindestens iOS 8 zuvor unbrauchbar machen, indem die Systemzeit auf 1970 gestellt wurde. Die Hardware blieb daraufhin nämlich in einer Boot-Schleife hängen. Seit der iOS 9.3 Beta 4 ist es aber nicht mehr möglich, ein Datum vor dem 31. Dezember 2000 einzugeben.

Überdies schließt iOS 9.3 eine kritische Sicherheitslücke, die es Angreifern erlaubt, per iMessage verschickte Bilder und Videos auszulesen. Das Leck war einem Team von Sicherheitsforschern der Johns Hopkins-Universität aufgefallen, die Apple alle nötigen Informationen mitgeteilt haben. Die Konkurrenz könnte indes schon bald mit einem neuen Betriebssystem nachziehen: Angeblich erscheint das Samsung Galaxy Note 6 Mitte Juli mit Android N.


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