Apple darf die iWatch behalten: Swatch klagt nicht

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Swatch wehrt sich zwar gegen die iWatch von Apple, plant aber derzeit nicht, vor Gericht zu ziehen
Swatch wehrt sich zwar gegen die iWatch von Apple, plant aber derzeit nicht, vor Gericht zu ziehen(© 2014 Swatch)

Swatch wird zumindest vorerst nicht gegen Apple vor Gericht ziehen – das hält den Uhrenhersteller aus der Schweiz aber nicht davon ab, sich weiterhin bei Markenämtern und Kartellbehörden über die Ähnlichkeit der Produktnamen iSwatch und iWatch zu beschweren.

Ein Sprecher von Swatch bestätigte gegenüber ZDNet, dass der Konzern derzeit nicht vorhabe, eine Klage gegen Apple einzureichen. Das würde zum jetzigen Zeitpunkt auch kaum Sinn ergeben – schließlich hat Apple noch nicht einmal die Entwicklung einer Smartwatch bestätigt. Der Markenname iWatch wurde laut 9to5Mac bisher offiziell nur in Japan, Mexiko, Russland, Taiwan, Chile, Kolumbien und der Türkei von Apple angemeldet.

iSwatch schon seit 2008 eingetragen

Der Markennahme iSwatch ist bereits in über 80 Ländern registriert, in einigen schon seit dem Jahr 2008. Das "i" im Namen steht Swatch zufolge für "Internet Time" – eine Idee von Swatch, nach der auf der ganzen Welt ein einheitlicher "Swatch-Beat" die Zeit bestimmen sollte. Der Uhrenhersteller hat bereits in mehreren Ländern den Markennamen iSwatch erfolgreich verteidigt; nicht vollständig geklärt ist bisher, wo auf der Welt Apple den Namen iWatch hat eintragen lassen. Das Unternehmen aus Cupertino benutzt watson zufolge anscheinend häufig Briefkastenfirmen, um Namen für Projekte wie die Smartwatch still und heimlich zu sichern.


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