Apple erhöht Preise im App Store

Wer sich gestern in Apples App Store noch eine App heruntergeladen hat, der darf sich freuen. Denn heute über Nacht hat Apple die Preise ohne vorherige Ankündigung erhöht. Die Erhöhung gab es nur in den europäischen App Stores, in den USA sind die Preise gleich geblieben.

Preisanstieg zwischen 9 und 20 Prozent

Apps, die bislang für 0,79 Euro erhältlich waren, kosten jetzt 0,89 Euro. Aus 1,59 Euro wurde 1,79 Euro, Apps für 2,39 Euro kosten jetzt 2,69 Euro. Und aus 8,99 Euro wurden 9,99 Euro. Je teurer also der Ausgangspreis der App, desto größer auch die Preiserhöhung.

Entwickler und Kunden im Nachteil

Ärgerlich ist die Erhöhung für Kunden gleichermaßen wie für die App-Entwickler, vor allem wenn es um Abos wie beispielsweise bei Magazinen geht. Denn auch die sind einfach teurer geworden. Der Nutzer muss sich entscheiden, ob er zum verteuerten Preis das Abo trotzdem fortführen will, der Entwickler muss sich entscheiden, ob die App in der bisherigen Preisstufe bleibt oder ob er sie eine Stufe niedriger einstuft. Das wiederum bedeutet für den Entwickler, dass er weniger Einnahmen hat als bisher.

Schlechter Euro Grund für Preisänderung?

Von Apple gibt es zu der Preiserhöhung bislang keine Stellungnahme. Es wird vermutet, dass der Grund für die gestiegenen Preise im App Store entweder mit der Einführung von Windows 8 zusammenhängen oder eine Anpassung der Währung darstellen. Letzteres klingt plausibler, da nur die Euro-Preise angepasst wurden. Die Dollar-Preise im App Store sind hingegen gleich geblieben.