Patent: Ist Apples Fingerabdrucksensor im Display der Konkurrenz überlegen?

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Das iPhone 8 (Plus) ist das bislang letzte Apple-Smartphone mit Fingerabdrucksensor
Das iPhone 8 (Plus) ist das bislang letzte Apple-Smartphone mit Fingerabdrucksensor(© 2019 CURVED)

Aktuelle iPhones verzichten zugunsten von Face ID komplett auf einen Fingerabdrucksensor. Bei zukünftigen Modellen könnte das Feature zurückkehren – und zwar im Display statt in den Homebutton integriert wie etwa beim iPhone 8.

Das U.S. Patent and Trademark Office hat dem Unternehmen ein Patent zugesprochen, wie Patently Apple berichtet. Dieses beschreibt eine Touch-ID-Variante, die euren Fingerabdruck auf dem gesamten Display erfassen kann. Ermöglichen soll das ein akustischer Sensor. Das wäre eine große Neuerung: Viele andere Smartphones setzen auf einen optischen Sensor, Geräte wie das Samsung Galaxy S10 nutzen sogar einen Ultraschall-Sensor.

iPhone mit dem Ohr entsperren?

Viele aktuelle Android-Smartphones wie etwa das Huawei P30 Pro bieten zwar bereits einen Fingerabdrucksensor im Display. Doch dieser erfasst euren Abdruck nur auf einer Fläche, die in etwa so groß ist wie euer Daumen. Xiaomi arbeitet derzeit daran, diesen Bereich zu vergrößern. Doch die Erfassung über den gesamten Bildschirm hinweg wäre ein deutlicher Vorteil gegenüber der Konkurrenz.

Das soll aber nicht der einzige Nutzen der beschriebenen Technologie von Apple sein. Dem Patent zufolge könne diese auch das Ohr des Nutzers erkennen. Möglicherweise lassen sich zukünftige iPhones also auch mit weiteren Körperteilen entsperren. Außerdem beschreibt Apple diverse weitere Anwendungsszenarien.

Unter anderem könne der akustische Sensor Handflächen, Wangen und Gesichter erfassen. Darüber hinaus sei es möglich, Atem- und Herzfrequenz sowie die Sauerstoffsättigung des Nutzers zu bestimmen. Auch wo und mit welchem Druck ein digitaler Eingabestift den Bildschirm berührt, lasse sich über die Technologie feststellen. Das Patent beschreibt also weit mehr als nur einen Fingerabdrucksensor im Display. Ob und wann Apple es in die Realität umsetzt, bleibt abzuwarten.


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