Apple gibt günstigem Akkutausch die Schuld an schwachen iPhone-Verkäufen

Besonders in China verkauft Apple weniger iPhones als gedacht
Besonders in China verkauft Apple weniger iPhones als gedacht(© 2018 CURVED)

In einem Brief an Investoren hat Apple-Chef Tim Cook erklärt, dass deutlich weniger iPhone-Besitzer auf ein neues Modell umgestiegen sind als erwartet. Ein Grund dafür sei Apples Preisreduktion für den Akku-Austausch bei iPhones.

Der Hersteller hat die Gebühr dafür gesenkt, nachdem herausgekommen war, dass Apple ältere iPhones mit schwachem Akku drosselt. Von dieser Möglichkeit haben offenbar viele Nutzer Gebrauch gemacht, statt sich ein neues Apple-Smartphone zu kaufen. Außerdem können von der Drosselung betroffene iPhone-Besitzer die Leistungsbremse inzwischen deaktivieren.

China drückt den weltweiten Umsatz

Seit Anfang 2019 kostet ein iPhone-Akkutausch wieder bis zu 69 Euro. Im vergangenen Jahr verlangte der Hersteller dafür lediglich 29 Euro. Allerdings ist die Rabattaktion Tim Cook zufolge auch nur einer von mehreren Gründen für den schleppenden iPhone-Verkauf. Unter anderem macht der CEO auch den Veröffentlichungszeitpunkt von iPhone Xs und Xs Max dafür verantwortlich.

Ein weiterer Faktor sei der starke US-Dollar. Denn dieser mache iPhones außerhalb der USA teurer. All das habe Apple bei der ursprünglichen Prognose seiner Quartalszahlen jedoch weitgehend korrekt vorhergesagt. Das Unternehmen habe hingegen die wirtschaftliche Schwäche diverser Schwellenmärkte nicht ausreichend berücksichtigt.

Tatsächlich sei der wohl deutlich niedriger als erwartet ausfallende Umsatz zu großen Teilen auf die schwächelnde chinesische Wirtschaft zurückzuführen. Dazu beigetragen hätten unter anderem die derzeit schwierigen Handelsbeziehungen zwischen den USA und China. Der Markt für Smartphones sei dort generell rückläufig. Darüber hinaus hingen die schwachen iPhone-Verkäufe auch damit zusammen, dass es weniger Subventionen von Mobilfunkanbietern gebe.


Weitere Artikel zum Thema
Neuer iMac stellt Vorgän­ger gewal­tig in den Schat­ten
Francis Lido
Das Design der neuen iMacs entspricht dem der Vorgänger
Apple frischt den iMac auf. Die neuen Modelle bieten leistungsstärkere Chipsätze und stärkere Grafikkarten.
Offi­zi­ell: Apples Stre­a­ming-Service muss ohne Netflix auskom­men
Sascha Adermann
Netflix behält seine Eigenproduktionen wie "The Umbrella Academy" lieber für sich
Netflix stellt sich quer: Das Unternehmen will seine Inhalte nicht für Apples geplante Video-Streaming-Plattform zur Verfügung stellen.
Apple stellt neue iPads vor: Welches passt zu euch?
Francis Lido
von links nach rechts: iPad Pro (11 und 12,9 Zoll), iPad Air, iPad 9.7 (2018) und iPad mini
iPad mini und iPad Air sind zurück und erweitern die Auswahl an Apple-Tablets auf fünf Modelle. Wir haben alle aktuellen iPads miteinander verglichen.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.