Apple gibt zu: iMessage lässt Nachrichten verschwinden

Mit dem nächsten iOS-Update von Apple könnte das iMessage-Problem behoben werden
Mit dem nächsten iOS-Update von Apple könnte das iMessage-Problem behoben werden(© 2014 iMessage, CURVED Montage)

Licht am Ende des Tunnels für iMessage-Nutzer? Anscheinend hat Apple nun erstmals eingestanden, dass der Messaging-Dienst iMessage Probleme verursacht. Ein zukünftiges Update für iOS soll das Problem beheben, das ehemalige Apple-Nutzer am Verschicken und Erhalten von Nachrichten hindert.

Eigentlich eine schöne Idee: Mit iMessage werden Nachrichten automatisch über die Apple-Server verschickt, wenn der Dienst eine Apple-ID identifiziert. Dadurch sparen Nutzer Gebühren für SMS und Zeit; außerdem werden so Funktionen möglich, wie beispielsweise die Kennzeichnung von geöffneten oder beantworteten Nachrichten, berichtet re/code. Schwierig wird es nur, wenn Ihr von einem Apple-Gerät zur Konkurrenz wechselt, aber die alte Nummer behaltet. Dann wird eine Nachricht weiterhin mit der Apple-ID verknüpft – und kommt im Zweifel nicht an, da Ihr Euch außerhalb des geschlossenen Ökosystems von Apple bewegt.

Klage gegen Apple – wegen iMessage

Vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass eine Frau aus Kalifornien das Unternehmen aus Cupertino wegen verschwundener Nachrichten verklagt hat. Ihrer Meinung nach würde Apple die Nachrichten bewusst verschwinden lassen, sobald Nutzer zu einem Gerät der Konkurrenz wechseln, um sie noch stärker an die Apple-Produkte zu binden.

Anscheinend arbeitet Apple aber bereits am nächsten Update, das die Problematik entschärfen könnte: So nutzten zuletzt einige der Besucher von MacRumors.com offenbar bereits Geräte, die schon mit iOS 7.1.2 als Betriebssystem laufen. Demnach sollte es nicht mehr lange dauern, bis das Update frei verfügbar ist. Ob es das Problem des iMessage-Systems auch lösen wird, bleibt allerdings abzuwarten.

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