Apple investiert noch mehr in Forschung und Entwicklung

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Apple Cupertino Infinite Loop
Apple Cupertino Infinite Loop(© 2014 CC: Flickr/Franco Folini)

Apple hat im zweiten Finanzquartal des Jahres ein Forschungsbudget von 1,42 Milliarden Dollar ausgegeben – eine Steigerung um 303 Millionen im Vergleich zum identischen Quartal aus dem Vorjahr. Auch anteilig am Nettoumsatz ist dies ein großer Zuwachs, berichtet Appleinsider.

Im März 2013 war der Anteil des Forschungsetats des Konzerns noch bei 2,6 Prozent des Nettoumsatzes, in diesem Jahr sind es 3,1 Prozent. Die massive Zunahme des Forschungsetats ist vor allem über längere Zeit betrachtet beeindruckend: In den fünf Jahren vor Release des ersten iPhones investierte Apple 2,68 Milliarden Dollar in Forschung und Entwicklung, inzwischen geht diese Geldmenge alle sechs Monate über den Tisch. Steigert Apple diese Ausgaben weiter wie bisher, knackt der Konzern im laufenden Finanzquartal, das im Juni endet, die 1,5-Milliarden-Dollar-Marke.

Forschung kommt bestehenden Sparten und völlig neuen Produkten zugute

Die steigenden Kosten der Entwicklungsabteilungen werden von Apple mit Vergrößerungen im Mitarbeiterstab begründet. Laut Apple CEO Tim Cook wendet der Konzern auch in Zukunft weiterhin viel Geld für die Fortentwicklung bestehender Sparten sowie für die Entwicklung neuer Hardware, Software und Serviceleistungen auf.

Im Detail heißt dies, dass Apple mit seinem riesigen Budget nicht nur an kommenden Produkten wie dem iPhone 6 oder der noch immer unangekündigten iWatch forscht. Der Konzern arbeitet auch ständig daran, seine bestehenden Produkte und Prozesse zu verbessern.


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