iPhone 11: Sind die Preise der neuen Apple-Smartphones bereits bekannt?

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Die iPhone-11-Modelle sollen ähnlich viel wie die Vorgänger kosten (Bild: iPhone Xs)
Die iPhone-11-Modelle sollen ähnlich viel wie die Vorgänger kosten (Bild: iPhone Xs)(© 2018 CURVED)

Apple stellt alle Ausführungen des iPhone 11 am 10. September 2019 vor. Doch eine Ankündigung kann sich das Unternehmen womöglich sparen: Angeblich sind bereits die Preise für alle neuen Modelle ins Netz gelangt. Zudem zeigt eine Analyse, in welchen Ländern Apple-Smartphones am teuersten und am günstigsten sind.

Update: 10. September, 20.44 Uhr: Die Preise der iPhones wurden bei der Apple Keynote offiziell bekannt gegeben – mehr Infos dazu im Live-Ticker zur Vorstellung der iPhone-11-Serie.

Im Internet ist ein Foto aufgetaucht, auf dem die Preisliste für die einzelnen Modelle des iPhone 2019 zu sehen sein soll.  So teuer wird demnach das einfache iPhone 11 als Nachfolger des iPhone Xr (laut Slashleaks):

    • 64 GB Speicherplatz für 749 US-Dollar
    • 128 GB Speicherplatz für 799 Dollar
    • 256 GB Speicherplatz für 899 Dollar

Die Preise in Euro könnten ähnlich ausfallen. Entsprechend läge der Startpreis bei knapp 750 Euro.

Speicher-Upgrade bei iPhone 11 günstiger?

Der Preis für das iPhone 11 Pro ist wie beim Vorgänger iPhone Xs deutlich höher:

  • 128 GB Speicherplatz für 999 Dollar
  • 256 GB Speicherplatz für 1099 Dollar
  • 512 GB Speicherplatz für 1199 Dollar

Für jedes Speicher-Upgrade werden demnach 100 Dollar fällig. Das gilt offenbar auch für das iPhone 11 Pro Max:

  • 128 GB Speicherplatz für 1099 Dollar
  • 256 GB Speicherplatz für 1199 Dollar
  • 512 GB Speicherplatz für 1299 Dollar

Sofern diese Angaben der Wirklichkeit entsprechen, sind die neuen Apple-Smartphones in den USA zumindest in ihrer Basiskonfiguration genau so teuer wie ihre Vorgänger. Dort starteten auch iPhone Xs, iPhone Xs Max und iPhone Xr zu diesen Preisen in den Handel. Allerdings fallen bei iPhone 11 Pro und Pro Max die Aufpreise für Konfigurationen mit mehr Speicherplatz im Vergleich wohl etwas geringer aus. Ein iPhone Xs Max mit 512 GB internen Speicher kostete zu Release 1449 Euro, das vergleichbare Pro Max wäre also 150 Dollar günstiger.

Preiserhöhung über die Jahre

Wie schwer eine Preiserhöhung von Apple zum Tragen kommt, ist aber anscheinend von Land zu Land unterschiedlich. Das ergibt zumindest eine Analyse von Self Lender. Die Experten haben verglichen, wie sehr Apple den Preis für ein iPhone seit dem Erscheinen des ersten Modells im Jahr 2007 erhöht hat. Dabei haben sie die jeweilige durchschnittliche Kaufkraft des Landes mit einbezogen (also die Lebenserhaltungskosten). Auf diese Weise werden die Preise aus verschiedenen Regionen vergleichbar.

Demnach ist das iPhone in Großbritannien und Nordirland am meisten im Preis gestiegen. 133 Prozent geben die Analysten für UK an. Dicht dahinter folgt Brasilien mit 127 Prozent. Etwas besser sieht es hingegen in Deutschland aus: Hier habe sich der iPhone-Preis seit 2007 nur um 83 Prozent erhöht. In den USA sind es nur 54 Prozent, noch besser sieht es in Dänemark aus (47 Prozent). Kaum Veränderungen gibt es in Irland (2 Prozent) und auf den Philippinen (4 Prozent).


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