Apple Keynote – alles neu macht der Oktober: MacBook Pro, Mac mini, iMac, iPad, iPad mini

Es ist so weit, Apple hat die mit großer Spannung erwartete Keynote gehalten. Was wir da zu sehen bekamen war viel – aber wenig Überraschendes. Interessant war's natürlich trotzdem. Wir fassen das Wichtigste für euch in Kürze zusammen.

Macbook Pro mit 13 Zoll Retina-Display

Da ist es also, das 13 Zoll MacBook Pro mit Retina Display! 1,9 Zentimeter ist es dünn und 1,6 Kilo leicht. Es hat wie gesagt ein Retina Display und zwei USB 3.0 Anschlüsse, zwei Thunderbold, ein HDMI und ein SD-Kartenleser. Auf ein optisches Laufwerk verzichtet Apple, aber auch das ist wenig überraschend. Es ist ausgestattet mit Ivy Bridge CPUs von Intel, wahlweise mit dem Core i5 oder dem Core i7. Die Version mit 128 GB Speicher, einer mit 2,5 GHz getakteten Core i5-Prozessor und 8 GB Arbeitsspeicher liegt preislich bei stolzen 1.699,- Dollar (1.749,- Euro, folgend alle Preise des deutschen Apple Onlinestore in EUR). Erhältlich sind die neuen 13 Zoll MacBooks mit Retina-Display ab sofort.

MacBook Pro 13" mit Retina Display | Foto: Apple.de

Something called mini – der neue Mac mini

Weiter geht’s mit dem Mac mini. "You knew there'd be something called mini in this presentation." Jawohl, das war bekannt – aber dass der Mac mini das Einzige „Kleine“ am heutigen Abend sein soll, das glauben wir noch nicht! Auch den Mac mini gibt’s sowohl mit dem Core i5 als auch mit dem Core i7. Das kleinste Modell kommt mit einem mit 2,5 Ghz getakteten Core i5 Prozessor, 4 GB Arbeitsspeicher und 500 GB Festplatte und ist ab sofort für 599,- Dollar (629,- Euro) zu haben.

Superdünner iMac

Apple iMac 2012 | Foto: Apple.de

Apple hat aber noch etwas in der Hinterhand – einen neuen iMac! Damit hatten zumindest wir eigentlich nicht wirklich gerechnet. Optisch hat sich nicht viel verändert, aber der neue iMac ist irre dünn. An der dünnsten Stelle laut Apple nur fünf Millimeter – sensationell! Auch beim iMac verzichtet Apple auf ein optisches Laufwerk. Den iMac gibt’s mit 21,5 Zoll Bildschirm und mit 27 Zoll Bildschirm. Auch hier kommen Core i5 und Core i7-Prozessoren von Intel zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher beträgt je nach Ausstattung bis zu 32 GB, also doppelt so viel wie bislang.

Apple iMac 2012 | Bild: Apple.de

Apple verbaut in den iMacs Hybrid-Festplatten: 128 GB SSD und ein klassisches HDD-Laufwerk mit ein bis drei Terabyte. Ab November sind die neuen iMacs im Handel erhältlich. Der „kleine“ iMac (21,5 Zoll) beginnt preislich bei 1.299,- Dollar (1.349,- Euro), der große mit 27 Zoll Bildschirm bei 1.799,- Dollar (1.879,- Euro).

iPad – nicht mini, aber sauschnell

Das Highlight, auf das alle gewartet haben, hat sich Apple bis zum Schluss aufgehoben. Nach einigen einführenden Worten zum iPad 3 und wie gut es vor allem im Bildungs-Sektor angekommen ist, geht es zur Sache. Phil Schiller nennt die Ausstattung für das neue iPad 3 – das bekommt nämlich eine ordentliche Verjüngungskur verpasst! A6X Prozessor, der doppelt so schnell sein soll wie der A5, der bisher im iPad 3 werkelt. LTE, Lightning-Connector, der Preis ab 499,- Dollar für die 16 GB-Version des iPad. Phil Schiller bringt es auf den Punkt: Doppelte Leistung für den gleichen Preis wie bisher.

Das iPad 3 wird gründlich überarbeitet. Quelle: Apple

Das Kleinste zum Schluss – iPad mini

Und was ist mit dem iPad mini? Keine Sorge, es kommt noch! Laut Apple kann man es mit einer Hand umfassen. Es ist nur 300 Gramm leicht und 7,2 Millimeter schlank. 7,9 Zoll Display-Diagonale hat das iPad mini, dabei aber die gleiche Auflösung wie das iPad 2, 1.024 x 768 Pixel. Das bedeutet, dass Apps nicht extra angepasst werden müssen, alle Anwendungen, die auf dem iPad laufen, werden auch auf dem iPad mini laufen. Das Display hat das Format 4:3 und damit 29,6 Quadratzoll Fläche – während das fast gleich große Nexus 7 von Google im 16:9 Format nur 21,9 Quadratzoll Fläche hat.

Das iPad mini | Foto: Apple.de

Anders als von vielen erwartet bekommt das iPad mini einen A5 Dualcore-Prozessor. An der Rückseite sitzt eine 5 MP Kamera, vorne eine FaceTime-Kamera. Auch LTE ist mit an Bord, allerdings ist genau wie auch bei der überarbeiteten Version des iPad 3 noch nicht klar, ob die LTE-Frequenzen auch für Deutschland passen oder nicht – abwarten. Das iPad mini wird es auch wieder in Schwarz und in Weiß geben.

iPad mini ab 329,- Dollar

Das Interessanteste – den Preis – hat man sich bis zum Schluss aufgehoben. Die 16 GB + WiFi Variante des iPad mini kostet 329,- Dollar (329,- Euro). Das iPad mini mit 64 GB Speicher und WiFi liegt bei 659,- Dollar. Ab dem kommenden Freitag kann das iPad mini vorbestellt werden, ab dem 2. November, also eine Woche später, wird es dann ausgeliefert. Etwas länger gedulden müssen sich diejenigen, die auf die LTE-Variante warten wollen, sie kommt erst zwei Wochen später in den Handel.

So, das war sie also, die Apple Keynote vom Oktober 2012. Die ganz große Überraschung war nicht dabei – aber die hat wohl nach den vielen, vielen Gerüchten der letzten Wochen auch niemand wirklich erwartet. Auf jeden Fall ist Apple mit diesen vielen Neuheiten bestens gerüstet fürs Weihnachtsfest – das Christkind kann kommen!