Apple leugnet Sicherheitslücke in der iCloud

Die iCloud ist laut Apple weiterhin sicher
Die iCloud ist laut Apple weiterhin sicher(© 2014 Flickr/mac_ivan)

Apple bezieht Stellung zu den kürzlichen Attacken auf iDevices: Die iCloud soll demnach keine Sicherheitslücke für die Attacke geboten haben. Der Konzern gehe davon aus, dass die Passwörter der betroffenen Nutzer durch Mehrfachverwendung oder betrügerische Tricks in die Hände der Angreifer gefallen seien, berichtet ZDNet.

Apple rät betroffenen Nutzern zu einer schnellen Änderung ihrer Apple ID-Login-Daten. Daneben kommt aus Cupertino der gute Tipp, nicht für mehrere unterschiedliche Dienste identische Nutzernamen und Passwörter zu verwenden.

"Device hacked by Oleg Pliss"

Die Hacker-Attacke, der zunächst einige Nutzer in Australien zum Opfer gefallen waren, sperrte Besitzer aus ihren iPhones, iPads und Macs aus und übermittelte eine Nachricht, die von ihnen 100 Dollar Lösegeld für das Gerät forderte. Die Nachricht gab als Urheber der Attacke den Namen Oleg Pliss an. Die Vermutung liegt nahe, dass der oder die Angreifer den Find My iPhone-Dienst nutzten, um die Gerätesperrung auslösen zu könen – hierzu wären allerdings entsprechende Nutzerdaten für die iCloud notwendig gewesen.

In den Apple Support-Foren geht derzeit die Suche nach Gemeinsamkeiten der Opfer weiter. Sollte es tatsächlich ein Trickbetrug sein, mit dem Hacker an die Nutzerdaten gelangten, bleibt nur der Hinweis auf die von Apple bereits genannten Sicherheitstipps: Verwendet Benutzernamen und Passwörter nur einmal und hinterlegt sie nicht an unsicheren Orten.


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