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Bitte nicht: Patent macht iPhone zur Käsereibe

Ein iPhone im Design des Mac Pro ist keine gute Idee
Ein iPhone im Design des Mac Pro ist keine gute Idee (© 2021 Apple )
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31.03.21 von

David Wagner

iPhones liegen dank ihres schicken Edelstahlrahmens hervorragend in der Hand. Aber was wäre, wenn sich in diesem Rahmen hunderte kleine Löcher befinden? Dieser Idee geht Apple gerade nach. Wir können dabei nur hoffen, dass es bei einem Patent bleibt.

Smartphone-Hersteller arbeiten sehr hart an der Haptik eines Geräts. Schließlich sollten sich Handys gut anfassen lassen, im Zweifel auch über einen langen Zeitraum. Apple hingegen plant nun wohl das komplette Gegenteil. Ein Patent zeigt ein iPhone, welches ihr vermutlich lieber schnell aus der Hand legen möchtet. Inspiriert ist das Design hier eindeutig vom aktuellen MacPro, der liebevoll auch Käsereibe genannt wird.

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Apples Gedanken hinter der Käsereibe

Aber wieso möchte Apple Löcher ins iPhone bohren? In der Patentanmeldung erklärt der Konzern, dass dieses Design für eine höhere Stabilität und einen verbesserten Luftstrom durch das Gerät sorgen könnte. Außerdem könne die Struktur so geschaffen werden, dass sie "… ein einzigartiges und angenehmes Aussehen und Gefühl für den Nutzer bietet." Einzigartig mag stimmen, aber ob sich ein solches Lochblech auch angenehm anfassen lässt, wagen wir zu bezweifeln.

Redmi Note 9 Pro
Um zu erleben, wie sich das iPhone-Patent anfühlt, könntet ihr die Innenseite dieser Waschmaschine streicheln (© 2020 CURVED/Christoph Lübben )

Und selbst wenn wir davon ausgehen, dass dieses Reiben-iPhone hervorragend in der Hand liegt, führt ein offenes Design zu vielen weiteren Problemen. Moderne Smartphones sind schließlich nicht grundlos hermetisch versiegelt. Staub, spitze Gegenstände und auch Wasser können durch Öffnungen an die fragilen internen Komponenten gelangen. Gerade da iPhones generell sehr gut gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt sind, wäre dies ein großer Rückschritt für Apple.

Immerhin dürften mit einem solchen iPhone die Verkäufe von Apple Watch und AirPods in die Höhe schnellen. Wenn man das Gerät nicht mehr in die Hand nehmen kann, muss man es eben über Wearables steuern. Aber eigentlich wünschen wir uns nicht diese Zukunft für Smartphones.

Doch keine so schlechte Idee?

Das Patent zeigt übrigens auch durchaus sinnvollere Anwendungsszenarien für das Käsereiben-Design. So findet sich hier etwa der Vorschlag einen in dieser Art gestalteten Querträger im Inneren eines iPhones zu verbauen. Dieser erhöht die strukturelle Integrität, das Gewicht aber nur geringfügig, verbraucht wenig Platz und ist – entscheidend – von außen nicht zu sehen. Das iPhone ist zwar auch so schon sehr stabil, allerdings könnte eine solche zusätzliche Struktur im iPad durchaus sinnvoll sein. Das iPad Pro lässt sich zum Beispiel relativ einfach verbiegen.

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