Apple-Quartalszahlen: iPhone Top, iPod Flop

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Zum Jahresende war der Ansturm auf die Apple Stores groß.
Zum Jahresende war der Ansturm auf die Apple Stores groß.(© 2014 CC: Flickr/jonisanowl)

Das Weihnachtsgeschäft 2013 bescherte Apple einen beachtlichen Umsatz: Insbesondere die Verkäufe des iPhones und iPads kletterten auf ein Hoch, wie das Unternehmen aus Cupertino in seinem ersten Quartalsbericht 2014 aufzeigt – dieser behandelt die Monate Oktober bis Dezember 2013. Allerdings gibt es auch einen Verlierer unter den Apple-Produkten, nämlich den iPod.

Absturz des iPods überrascht nicht

Apple verkaufte demnach 51 Millionen iPhones und 26 Millionen iPads zwischen Oktober und Dezember. Diesem Rekordwert steht eine ganz andere Zahl entgegen: Vom iPod, dem einstigen Flaggschiff der Marke,  gingen nur sechs Millionen Exemplare über die Ladentheke. Zum Vergleich: Im ersten Quartal 2013 konnte Apple noch 12,7 Millionen des MP3-Players absetzen. Dass es mit dem iPod bergab geht, ist indes weder für Apple noch für Analysten eine Überraschung – mit dem iPhone haben die Nutzer schon ein Musikabspielgerät in der Tasche, das alle Funktionen des iPods beinhaltet.

Nach den jüngsten Zahlen des Quartalsberichts erwirtschaftete Apple zwischen Oktober und Dezember 2013 den stolzen Umsatz von 57,6 Milliarden US-Dollar, was einen Gewinn von 13,1 Milliarden US-Dollar für das Unternehmen bedeutet. Dieser Erfolg wird jedoch von den Ereignissen an der Börse getrübt: Trotz der Rekordverkäufe verbuchte die Aktie des Konzerns kurzzeitig ein Minus von acht Prozent, da Analysten vor dem Weihnachtsgeschäft einen weitaus höheren Absatz insbesondere des iPhones vorhergesagt hatten.


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