Apple reagiert auf Bendgate: Nur neun Fälle bekannt

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Die allermeisten iPhone 6 Plus bleiben laut Apple kerzengerade
Die allermeisten iPhone 6 Plus bleiben laut Apple kerzengerade(© 2014 CURVED)

Bendgate überall: Bilder und Videos gebogener iPhone 6 Plus-Geräte werden im Internet millionenfach herumgereicht und die Konkurrenz amüsiert sich via Social Media über Apples Design-Fehltritt. Nun reagiert das Unternehmen und beziffert das Ausmaß des Problems auf gerade einmal neun gemeldete Fälle – und zeigt im Zuge dessen auch sein geheimes Testlabor.

Den großen medialen Aufruhr um das angeblich so leicht zu verbiegende iPhone 6 Plus versucht Apple mit kargen Zahlen zu beschwichtigen: Nur neun Fälle seien dem Unternehmen bekannt, in denen das Gerät im normalen Gebrauch seine Form veränderte, berichtet unter anderem MacRumors – ganze neun von über zehn Millionen verkauften iPhone 6 und iPhone 6 Plus. Die diversen Opfer absichtlichen Verbiegens in Härtetest-Videos lässt Apple hier nicht gelten. Gleiches gilt allerdings für Fälle, die Apple nicht gemeldet wurden. Die Dunkelziffer könnte also durchaus noch etwas höher liegen, wenngleich sie angesichts der schieren Masse verkaufter Geräte vermutlich immer noch verschwindend gering ausfallen dürfte. Wer zu den Betroffenen gehört, soll nach Überprüfung des Falls ein Ersatzgerät bekommen.

Apple lädt in seine iPhone-Folterkammer ein

Neben einem öffentlichen Statement zum medialen Aufbegehren um Bendgate griff Apple zu einer für seine Verhältnisse recht ungewöhnlichen PR-Maßnahme. Das sonst so geheimniskrämerische Unternehmen lud ausgewählte Pressevertreter in sein Testlabor ein, in dem eigenen Angaben zufolge jeweils 15.000 Exemplare von iPhone 6 und iPhone 6 Plus allerlei Qualen über sich ergehen lassen mussten – unter anderem Biegetests und Sitztests in Hosentaschen, die sie Apple zufolge erfolgreich bestanden. Einen Blick hinter die Kulissen Cupertinos könnt Ihr beispielsweise bei den Kollegen von The Verge oder CNBC werfen.


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