Apple: Schwaches iTunes-Team Grund für Beats-Übernahme?

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Tim Cooks Mitarbeiter haben neue Entwicklungen im Musik-Streaming ignoriert, kritisieren Insider. Die Beats-Talente sollen den Schaden beheben.
Tim Cooks Mitarbeiter haben neue Entwicklungen im Musik-Streaming ignoriert, kritisieren Insider. Die Beats-Talente sollen den Schaden beheben.(© 2014 CC: Flickr/blakespot, CC: Flickr/MjZ Photography, CURVED Montage)

Das Team von iTunes sei zu arrogant gewesen, um Trends im Musikmarkt zu erkennen, behaupten Insider. Deshalb soll Apple sich mit Beats die notwendige Unterstützung gekauft haben. 

Ping und iTunes Radio ohne Erfolg

Immer mehr wird klar, dass die Übernahme von Beats weniger mit Hardware als mit den Talenten dahinter zu tun hat. In einem neuen Bericht werden Insider zitiert, die hart mit den Projektverantwortlichen von iTunes ins Gericht gehen. Die Mitarbeiter seien zu arrogant gewesen und haben die Veränderungen des Musikmarktes nicht erkannt. Mit dem kurzlebigen Dienst Ping sei es Apple nicht gelungen, ein Social Network aufzubauen, weil dadurch nur iTunes-Verkäufe gepusht werden sollten.

Weil sich das Team Spotify nie genau angesehen habe, sei es auch daran gescheitert, mit iTunes Radio einen echten Mitbewerber zu erschaffen. Vielmehr würden sogar die Entwickler des Tech-Riesen lieber Spotify und Pandora aufdrehen als den eigenen Dienst zu verwenden.

Beats als Ausweg

Mit Beats Music haben die Gründer Jimmy Iovine und Dr. Dre vor wenigen Monaten einen Musikdienst gelauncht, dessen Community mit 250.000 Nutzern noch überschaubar ist. Apple soll jedoch an oberster Ebene erkannt haben, dass externes Know-How unentbehrlich ist, um die Musikdienste des Konzerns weiterzuentwickeln.  Mit seinen neuen Mitarbeitern Dre und Iovine soll iTunes wieder "cool" werden.

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