Killswitch: Bekommt das iPhone 6 mehr Diebstahlschutz?

Apple ist Teil einer Initiative von Mobilfunkherstellern und Netzbetreibern geworden, die in alle nach Juli 2015 hergestellten Smartphones einen standardisierten Diebstahlschutz einbauen wollen, berichtet re/code. Damit steht Apple nun an der Seite von Google, HTC, Huawei, Motorola, Microsoft, Nokia und Erzrivale Samsung.

Vier verschiedene Mechanismen des Diebstahlschutzes sieht die Initiative vor: Das Remote-Wipe-Feature soll das gestohlene Telefon komplett löschen, Remote Lock sperrt es für den Benutzer, Restore-Blocking soll eine unautorisierte Zurücksetzung des Geräts verhindern. Zuletzt soll es eine Recovery-Funktion geben, welche dem Besitzer eine Wiederherstellung seiner Daten aus der Cloud erlaubt, wenn er das Telefon wieder erhalten sollte. Praktisch für Apple: Für die meisten dieser Funktionen gibt es bereits Äquivalente im aktuellen iOS.

Smartphone-Diebstähle ein wachsendes Problem

Die Mitglieder der Initiative kommen damit Gesetzgebern in einigen US-Bundesstaaten zuvor, die seit einiger Zeit eine Ferndeaktivierung als Diebstahlschutz für alle Smartphones fordern. Diebstähle der teuren Geräte sollen für steigende Kriminalstatistiken verantwortlich sein.

„...das Ziel ist letztlich, Straßenkriminalität und gewalttätige Diebstähle von Smartphones und Tablets zu bekämpfen.“

Dem kalifornischen Politiker Mark Leno geht die Initiative nicht weit genug – er fordert ein verpflichtendes Kill-Switch-Gesetz. Nur wenn ein Großteil der Geräte über diese Sicherheitsmaßnahmen verfüge, würde dies Diebe davon abhalten, sie zu stehlen.


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