Apple TV 2: Email von Steve Jobs verrät große Pläne

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Apple TV: die Set-Top-Box könnte ein Revival feiern
Apple TV: die Set-Top-Box könnte ein Revival feiern(© 2014 CURVED)

Apple hat offenbar noch einiges mehr mit Apple TV vor, als die Set-Top-Box in ihrer jetzigen Form bietet. In einer nun im Rahmen des Gerichtsverfahrens zwischen Apple und Samsung veröffentlichte Email von Steve Jobs ist unter anderem die Rede von einem "Apple TV 2" und dessen möglichen Features.

Als grundlegende Strategie gibt der damalige Apple-CEO an, man müsse "im Wohnzimmer-Spiel bleiben und ein großartiges Must-Have-Zubehör für iOS-Geräte" bieten. Dafür hatte er etwa zusätzliche Angebote der großen US-Sender NBC, CBS, Viacom und HBO im Sinn und warf das Thema Pay-TV in die Runde – wenn auch mit einem Fragezeichen. "Wie gehen wir von hier aus weiter?", fragt Jobs dann in der Mail und liefert weitere Stichworte: "Apps, Browser, Zauberstab?"

Steve Jobs hatte echte Neuerungen für Apple TV 2 im Sinn

Das Thema Apps, mit dem auch die Integration eines Browsers zusammenhängt, wird schon lange in Verbindung mit Apple TV debattiert. Mit jeder Neuauflage der Set-Top-Box erwarten Kunden wie Experten gleichermaßen, dass das reichhaltige App-Store-Sortiment endlich auch auf den Fernseher kommt – Apple TV als Smart-TV-Box, Spielkonsole und mehr sozusagen. Überraschender ist dagegen die Erwähnung eines Zauberstabs, vermutlich einer Fernbedienung mit Gestensteuerung. Leider führt Jobs seine Ideen für Apple TV 2 nicht näher aus – so weit weg davon liegen wir aber auch nicht mit unseren Entwürfen für die 4. Generation, dem Apple TV Touch und dem Apple TV Air.

Nach Steve Jobs' Tod im Oktober 2011 erschien tatsächlich noch einmal eine Neuauflage von Apple TV. Die dritte Generation hielt allerdings an der bisherigen Linie fest, frischte die Set-Top-Box technisch etwas auf und verhindert bis jetzt erfolgreich Jailbreaks, blieb ansonsten aber ohne Überraschungen.

Die zitierte Steve-Jobs-Email diente der Vorbereitung für Apples jährliches Top-100-Meeting, in dem die 100 führenden Mitarbeiter des Unternehmen zu Planungen für die Zukunft des Unternehmens zusammenkommen. Die Nachricht beschwört überdies auch einen "Heiligen Krieg" gegen Google herauf.


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