Apple und HTC: Außergerichtliche Einigung im Patent-Streit

Zwei Jahre lang haben sich der Konzern mit dem angebissenen Apfel und der Smartphone-Hersteller aus Taiwan vor Gericht gestritten. Begonnen hat alles mit einer Klage, in der es um 20 Patente ging, die HTC angeblich verletzt hat. Ausgehend davon gab es noch eine ganze Reihe weiterer Patent-Klagen, abwechselnd von Apple und HTC angestrebt.

Patent-Streitigkeiten durch Lizenzabkommen beendet

Jetzt beendet ein Zehn-Jahres-Lizenzabkommen die Streitigkeiten. Sowohl Peter Chou, CEO von HTC als auch Apple-Chef Tim Cook zeigten sich erfreut über diese Einigung. „HTC is pleased to have resolved its dispute with Apple, so HTC can focus on innovation instead of litigation. - HTC ist erfreut darüber, den Disput mit Apple beigelegt zu haben, denn so kann sich HTC wieder auf Innovation statt auf Gerichtsverfahren konzentrieren” sagte Peter Chou.

Beide Seiten froh über Einigung

“We are glad to have reached a settlement with HTC. We will continue to stay laser focused on product innovation. - Wir sind glücklich, eine Einigung mit HTC erzielt zu haben. Wir werden uns weiterhin mit aller Kraft auf Produkt-Innovationen konzentrieren,” äußerte sich Tim Cook zur Sache.

Inhalte des Lizenzabkommens unbekannt

Was genau in dem Lizenzabkommen festgehalten wurde, ist nicht bekannt. Beide Unternehmen bewahren Stillschweigen darüber. Da Apple jedoch deutlich mehr Patente hält als HTC ist anzunehmen, dass die Taiwanesen eine Lizenzgebühr an das Unternehmen aus Cupertino bezahlen. Damit würde neben Microsoft auch Apple an jedem HTC-Smartphone, das verkauft wird, mitverdienen.