Apple Watch 3 soll eSIM statt physischer SIM-Karte erhalten

Die Apple Watch 3 erscheint voraussichtlich Ende 2017
Die Apple Watch 3 erscheint voraussichtlich Ende 2017 (© 2017 Apple)

Die Apple Watch 3 wird wohl im September 2017 und auch in einer Variante mit einem eigenen Mobilfunkmodul vorgestellt. Eine klassische SIM-Karte wird für die Verwendung allerdings nicht benötigt, vermutet Ming-Chi Kuo. Der Apple-Experte und KGI-Analyst rechnet mit einer eSIM-Lösung.

Hartnäckig hält sich das Gerücht, die dritte Generation der Apple Watch würde über ein integriertes LTE-Modul verfügen. Der Analyst Ming-Chi Kuo teilt die Vermutung und geht laut 9to5Mac noch weiter ins Detail. Die Apple Watch 3 wird demnach keinen herkömmlichen SIM-Slot besitzen, da schlicht der benötigte Platz fehle. Eine sogenannte eSIM soll für die Verbindung mit dem Mobilfunknetz sorgen.

Integrierte SIM-Karte

Das "e" steht für "embedded" (zu Deutsch: eingebettet). Ein kleiner Speicher für die Daten einer SIM-Karte ist dabei bereits fest in das Gerät verbaut. Die relevanten Profilinformationen für einen Zugang ins Mobilnetz werden hier bloß noch so lange gespeichert, wie ein Vertrag läuft. Bei Bedarf werden neue Zugangsdaten in dem Speicher hinterlegt. Ein physischer Wechsel von Chipkarten ist nicht mehr nötig.

Ming-Chi Kuo rechnet allerdings nicht damit, dass Nutzer mit der Apple Watch 3 ein klassisches Telefonat im Mobilfunknetz führen können. Das LTE-Modul sei nur für die reine Datenverbindung vorgesehen. Seiner Einschätzung nach werden Telefonate mit der kommenden Apple Watch über VoIP-Dienste wie FaceTime oder WhatsApp getätigt. Nur wenn die smarte Uhr mit einem iPhone gekoppelt ist, können Nutzer auch über die Apple Watch telefonieren.

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