Apple Watch & Co: Käufer bekommen Zuschuss von der Krankenkasse

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Für den Fitness-Tracker-Zuschuss der AOK Nordost muss es nicht gleich eine Apple Watch sein
Für den Fitness-Tracker-Zuschuss der AOK Nordost muss es nicht gleich eine Apple Watch sein(© 2015 CURVED)

Smarte Fitness-Tracker wie die Apple Watch können dabei helfen, fit uns gesund zu bleiben. Das findet offenbar auch eine deutsche Krankenkasse und bezuschusst ihre Mitglieder beim Kauf von Smartwatches und Fitness-Armbändern.

Wie die AOK Nordost auf der Webseite zu ihrem "Gesundheitskonto"-Angebot schreibt, werden im Rahmen des Programms auch Kosten für Geräte übernommen, die von der Krankenkasse als "Quantified-Self-Hardware" beschrieben werden. Zu der Gerätegruppe von "Pulsmessern, Self-Trackern und digitalen Fitness-Geräten" zählt tatsächlich auch die Apple Watch, wie die Kollegen von Chip auf Nachfrage bei der Krankenkasse erfahren haben.

Bis zu 50 Euro Zuschuss für den Fitness-Tracker

So teilte die AOK Nordost auf Anfrage mit: "Dieser Zuschuss wird für sämtliche Geräte gewährt, die Herzfrequenz, Streckenlänge, Höhenmeter, Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch usw. dokumentieren, also für Fitnessarmbänder und Smartwatches – auch die AppleWatch." Damit qualifiziert sich abseits der Apple Watch natürlich noch eine Reihe anderer Geräte aus unserer Liste der besten Wearables für den Zuschuss – von klassischen Fitness-Trackern bis hin zu entsprechend ausgerüsteten Smartwatches.

Die AOK Nordost beteiligt sich auf einen entsprechenden Antrag hin mit 50 Prozent am Kaufpreis eines solchen Fitness-Wearables, jedoch höchstens mit 50 Euro. Wenn Ihr also die günstigste Ausführung der Apple Watch Sport kauft, müsst Ihr neben dem Krankenkassenzuschuss immerhin noch 349 Euro des Gesamtpreises von 399 Euro aus eigener Tasche zahlen. Wenn die smarten Alltagsbegleiter sich weiter etablieren und als echte Fitness-Helfer bewähren können, werden sicherlich noch einige Krankenkassen dem Beispiel der AOK Nordost folgen.


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