Apple Watch ohne Steve Jobs: In drei Jahren entwickelt

Die Entwicklung der Apple Watch kostete Apple geschlagene drei Jahre
Die Entwicklung der Apple Watch kostete Apple geschlagene drei Jahre(© 2014 YouTube/Apple)

“Ich denke, er lächelt gerade”, sagte Tim Cook nach der Enthüllung von iPhone 6 und Apple Watch über seinen Vorgänger und Freund Steve Jobs. Apples Smartwatch ist das erste neue Produkt, das von Beginn an ohne das Mitwirken des Firmengründers auskommen musste. Denn wie Cook nach der Keynote im Interview mit ABC bestätigte, begann deren Entwicklung erst nach Jobs’ Tod.

Damit wurde die Apple Watch in nicht einmal drei Jahren realisiert, denn Jobs verstarb im Oktober 2011. Auch Apples Design-Chef Jony Ive konnte ABC zu einem seiner äußerst raren Interviews vor die Kamera holen. Dieser sprach über die Idee und die Arbeit hinter der Apple Watch und ebenfalls von einer dreijährigen Entwicklungszeit, wie The Verge festhält.

Apple Watch: Ohne Jobs, aber in seinem Sinne

Steve Jobs wäre stolz auf das, was seine Firma am Dienstag im Rahmen der großen Apple-Keynote präsentiert hat, sagte dessen Nachfolger Tim Cook. Auch wenn Technik-Visionär Jobs nicht mehr persönlich an der Apple Watch beteiligt war, so würde sich sein geistiges Erbe doch in allem wiederfinden, was Apple heute mache: “Sein Denken und sein Geschmack und sein unglaublich perfektionistischer Blickwinkel und seine Ansicht, dass man immer innovieren sollte”, wie Cook die hinterlassenen Tugenden zusammenfasste.

Der iWatch-Ausrutscher

Am Ende eines anderen Interview-Ausschnitts unterlief Cook indes ein witziger Ausrutscher. Auch am Apple-CEO geht die hochkochende Gerüchteküche offenbar nicht spurlos vorbei, denn ihm rutschte tatsächlich einmal der Name “iWatch” heraus. Unter diesem wurde das Gerät, das nun als Apple Watch der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, seit geraumer Zeit in der Gerüchteküche verhandelt. Hieß die Smartwatch vielleicht sogar intern bei Apple einst iWatch, ehe man sich für den finalen Namen entschied?


Weitere Artikel zum Thema
Lenovo Tab 4: Tablet-Reihe rich­tet sich an Kinder und Ange­stellte
Das Lenovo Tab 4 kann optional mit einem "Productivity Pack" (links) oder "Kids Pack" (rechts) erworben werden
Die Lenovo Tab 4-Reihe soll sich an Kinder und Angestellte richten: Entsprechende Zusatzpakete sollen von Nutzern gebucht werden können.
Samsung Gear VR erhält einen Control­ler als Fern­be­die­nung
Jan Johannsen
Samsung Gear VR in der Neuauflage mit Controller.
Samsung legt seine VR-Brille Gear VR neu auf und ergänzt sie um einen Controller, der Euch die virtuellen Welten besser kontrollieren lassen soll.
Moto Z: Game­pad, Alexa und mehr als Moto Mods vorge­stellt
Christoph Groth
Amazon Echo gibt es bald quasi als Moto Mod für das Moto Z
Mehr Modularität: Motorola hat zum MWC mehrere neue Moto Mods vorgestellt, darunter ein Gamepad und ein Modul mit Amazons Assistenz-KI Alexa.