Apple Watch: Saphirglas-Hersteller-Pleite kein Problem

Tickt trotz Saphirglas-Hersteller-Pleite weiter: die Apple Watch
Tickt trotz Saphirglas-Hersteller-Pleite weiter: die Apple Watch(© 2014 Apple)

Wie erst gestern bekannt gegeben wurde, steht Apples Saphirglas-Zulieferer für die Apple Watch, GT Advanced, vor dem Bankrott. Doch nach der Meinung des gut vernetzten KGI-Analysten Ming-Chi Kuo stelle dies kein großes Problem für die Produktion der Apple Watch dar, wie appleinsider berichtet.

In einer offiziellen Erklärung verkündete das Unternehmen GT Advanced gestern seinen Konkurs. Trotz einer 440-Millionen-Dollar-Investition von Apple. Dennoch will Apples einziger Zulieferer für Saphirglas den normalen Betrieb fortführen. Die Produktion der für Frühjahr 2015 geplanten Apple Watch ist nach Aussage des Analysten Ming-Chi Kuo nicht gefährdet. Da der Bildschirm der Smartwatch viel kleiner als zum Beispiel bei einem iPhone 6 ist, sind seiner Meinung nach die Falltest-Anforderungen wesentlich geringer. Deshalb könne Apple im Fall der Apple Watch auch Saphir-Material von anderen Herstellern wie Hansol oder Harbin Aurora Optoelectronics beziehen.

Höhere Saphirglas-Anforderungen beim iPhone

Anders sieht es laut Ming-Chi Kuo bei der neuen iPhone-Generation aus, da die immer größeren Displays einen 6-Zoll-Saphirbarren benötigen. Da das Saphirglas von GT Advanced im Vergleich zum Material von anderen Lieferanten widerstandsfähiger sei sowie hervorragende Eigenschaften im Falltest aufweise, sei es unwahrscheinlich, dass Apple für zukünftige Projekte auf einen anderen Hersteller setze. Der Konkurs von GT Advanced könne also zu Engpässen in der Produktion großer Saphirglas-Displays führen und damit auch die Chance auf eine Verwendung im iPhone 7 senken.


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