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Apple Watch soll Daten für Studie zu Herzrhythmusstörungen liefern

Die Apple Watch und ein iPhone mit der "Heart Study App"
Die Apple Watch und ein iPhone mit der "Heart Study App" (© 2017 Apple )
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30.11.17 von

Francis Lido

Eines der vielleicht nützlichsten Features der Apple Watch ist ihr Health-Tracking. Unter anderem kann die Smartwatch euren Herzschlag ermitteln, was nun bei einer gemeinsamen Studie von Apple und der Universität Stanford helfen soll.

Bereits im September 2017 hatte Apple die Zusammenarbeit mit der Universität von Standford bekannt gegeben. Mit dem Launch der eigens dafür entwickelten "Heart Study App" beginnt heute die Studie, bei der der Herzfrequenzmesser in der Apple Watch eine entscheidende Rolle spielen soll. Ziel ist es, Daten über Herzrhythmusstörungen zu sammeln und teilnehmende Nutzer über ein gegebenenfalls vorhandenes Vorhofflimmern zu informieren.

Fast jeder Apple-Watch-Besitzer kann mitmachen

Eine der Besonderheiten der Studie: Fast jeder Apple-Watch-Besitzer in den USA kann daran teilnehmen. Einzige Voraussetzungen sind eine Apple Watch Series 1 oder neuer, ein iPhone sowie ein Mindestalter von 22 Jahren. Für die Teilnahme müssen sich Interessierte lediglich die "Heart Study App" im amerikanischen App Store herunterladen. Sollte die Apple Watch Auffälligkeiten in der Herzfrequenz bemerken, erhält der Teilnehmer eine Benachrichtigung auf der Uhr und dem iPhone sowie einen kostenlosen Beratungstermin bei einem Studienarzt. Über ein Langzeit-EKG wird der weitere Verlauf dann zusätzlich überwacht.

Mit der Studie wolle die medizinische Fakultät der Universität Stanford untersuchen, wie der Herzfrequenzsensor der Apple Watch und vergleichbare Technologien dabei helfen können, eine neue Ära der medizinischen Vorsorge einzuleiten, erklärt Dekan Lloyd Minor. Apple COO Jeff Williams sagt: "Wir erhalten jede Woche unglaubliche Briefe von Kunden darüber, wie die Apple Watch ihr Leben beeinflusst hat, inklusive der Erkenntnis, dass sie unter Vorhofflimmern leiden." Im Oktober 2017 sorgte unter anderem ein Mann für Schlagzeilen, der dank der Smartwatch den möglicherweise tödlichen Folgen einer Lungenembolie entgangen war.

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