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Apple-Webseite erklärt Euch den Streit mit dem FBI

iOS 7.1.1 dürfte aussehen wie die Vorgänger-Version – nur um einige Fehler und Probleme bereinigt
Apple soll beim Überwinden der Codesperre eines iPhone 5c helfen (© 2014 CURVED )
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22.02.16 von

Daniel Lüders

Apple gegen das FBI: Streitpunkt ist ein iPhone 5c, das von einem Straftäter bei einem Terroranschlag in San Bernardino genutzt worden sein soll. Die US-Regierung will Apple mit einem Gerichtsbeschluss dazu zwingen, die Sperre des Smartphones auszuhebeln, um an die gespeicherten Informationen zu gelangen. Bislang weigert sich Apple allerdings beharrlich, dem nachzukommen – Google und WhatsApp pflichten dem bei. Auf einer eigens eingerichteten Webseite erklärt das Unternehmen nun die Gründe hierfür.

Das Web-Dokument trägt den Titel "Antworten auf Eure Fragen über Apple und Sicherheit" und erklärt, worum es bei dem Zwist zwischen dem Unternehmen und der US-Regierung geht. Den dortigen Erklärungen zufolge verlangen die Behörden zwar nur die Entsperrung eines einzelnen iPhones, jedoch hätte dies gewaltige Folgen. Die geforderte Software könnte anschließend dazu genutzt werden, um die Sicherheitssperren weiterer Geräte nach Belieben zu umgehen.

Apple will der Regierung helfen, aber nicht um jeden Preis

Zwar gibt Apple auf der Webseite zu, dass dies möglich wäre, allerdings wäre die Codesperre "das Herz des iOS-Sicherheitsschutzes." Weiter argumentiert das Unternehmen, dass es "falsch wäre, ein eigenes Produkt zu schwächen, nur um für die Regierung eine Hintertür zu installieren." Außerdem gibt Apple zu bedenken, dass damit private Daten und die damit verbundene Sicherheit aufs Spiel gesetzt werden könnte.

Es wäre zwar möglich, eine neu entworfene iOS-Version nur einmal zu verwenden und dann zu löschen, aber in der digitalen Welt könnte sich solch ein verändertes System auf dunklen Kanälen dennoch verbreiten. Es bestünde die Gefahr, dass eine solche Technologie dann immer wieder verwendet werden würde, um iPhones zu knacken. Apple hätte bereits alles getan, was in der Macht des Unternehmens stehen würde, um den Behörden zu helfen – inklusive der Übermittlung des letzten Backups des betreffenden iPhone 5c. Doch würde die Regierung Informationen fordern, die das Unternehmen selbst nicht habe. Apple macht allerdings deutlich, dass die Weigerung, die Sicherheitssperren des iPhones auszuhebeln, keine Unterstützung für kriminelle Elemente darstellen soll: "Wir haben es schon früher gesagt – wir haben keine Sympathien für Terroristen."

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